"Für den Liter Super E10 hätten Autofahrer von Januar bis September durchschnittlich 1,610 Euro zahlen müssen" ..."Der September war mit 1,671 Euro demnach bislang teuerster Tank-Monat überhaupt.
Diese Meldung stammt vom ADAC, der damit statistisch erhoben hat, was viele schon im Gefühl hatten. Autofahren wird teuer!
In meiner vorsichtigen Prognose aus dem Februar 2011 habe ich 4,8% pro Jahr veranschlagt. Die Steigerung von 1,49 auf 1,61 Euro/Liter sind mit 4,83%/a in etwa eingetreten.
So werden wir im Oktober 2013 wohl bei 1,69/Liter landen.
Umbau eines VW New Beetle Benziner in ein umweltfreundliches Elektrofahrzeug
Projektstart: 03.06.2009 - TÜV: 07.12.2010
Rebuild: 24.04.2011 - 15.07.2011
Dienstag, 2. Oktober 2012
Sonntag, 30. September 2012
GBS-LFMP20Ah Kapazitätstest
Zeit ist wie immer ein kostbares Gut und so ist es in den letzten Monaten etwas ruhig geworden.
Das heißt aber nicht, dass nichts passiert wäre. Mathieu hat mir ein JLD404 in den Staaten bestellt und zugeschickt (vielen Dank noch einmal Mathieu), zuvor habe ich ein Inline Wattmeter bestellt, welches 0-60V / 0-100A messen kann und zu guter Letzt habe ich in einem An-Verkauf ein paar Zellen erstanden.
Bei den neuen Zellen handelt es sich um GBS-LFMP20Ah Zellen. (Datenblatt)
Vier davon sind für den Einsatz im E-Beetle gedacht. Sie sollen die Blei-Bordbatterie ersetzen.
Mit jeweils 750 Gramm kommen so nur 3kg auf die Waage.
Der Versuch mit den A123 Rundzellen war mir zu Fehleranfällig, weil die vielen Verbindungen über die Dauer zu Problemen führen könnten.
Die neuen GBS-LFMP Zellen sind LiFePo Zellen, wie unsere SkyEnergy / CALB Zellen, die wir seit nun über 18.000km erfolgreich als Fahrakku nutzen.
Da sie bereits im Einsatz waren und ein paar Zyklen auf dem Buckel haben, habe ich die Zellen mit 10A auf 2,5V entladen und mit unserem Junsi iCharger 3010B wieder geladen. Ebenfalls mit 10A bis 3,59V.
Das Ergebnis ist, dass alle Zellen in guter Verfassung sind. 19,2Ah bis 20,18Ah.
Der iCharger ist dabei sehr hilfreich. Was unbedingt zu beachten ist, ist der Anschluß des Balance-Ports, auch bei einer einzelnen Zelle. Dabei geht es nicht um ein Balancing, sondern um die genaue Erfassung der Zellspannung. Die auf dem Display angezeigte Spannung ist die am Ausgang des Ladegeräts und damit höher als die an der Zelle.
Hier einmal ein Beispielchart, aufgenommen über USB mit LogView:
Das heißt aber nicht, dass nichts passiert wäre. Mathieu hat mir ein JLD404 in den Staaten bestellt und zugeschickt (vielen Dank noch einmal Mathieu), zuvor habe ich ein Inline Wattmeter bestellt, welches 0-60V / 0-100A messen kann und zu guter Letzt habe ich in einem An-Verkauf ein paar Zellen erstanden.
Bei den neuen Zellen handelt es sich um GBS-LFMP20Ah Zellen. (Datenblatt)
Vier davon sind für den Einsatz im E-Beetle gedacht. Sie sollen die Blei-Bordbatterie ersetzen.
Mit jeweils 750 Gramm kommen so nur 3kg auf die Waage.
Der Versuch mit den A123 Rundzellen war mir zu Fehleranfällig, weil die vielen Verbindungen über die Dauer zu Problemen führen könnten.
Die neuen GBS-LFMP Zellen sind LiFePo Zellen, wie unsere SkyEnergy / CALB Zellen, die wir seit nun über 18.000km erfolgreich als Fahrakku nutzen.
Da sie bereits im Einsatz waren und ein paar Zyklen auf dem Buckel haben, habe ich die Zellen mit 10A auf 2,5V entladen und mit unserem Junsi iCharger 3010B wieder geladen. Ebenfalls mit 10A bis 3,59V.
Das Ergebnis ist, dass alle Zellen in guter Verfassung sind. 19,2Ah bis 20,18Ah.
Der iCharger ist dabei sehr hilfreich. Was unbedingt zu beachten ist, ist der Anschluß des Balance-Ports, auch bei einer einzelnen Zelle. Dabei geht es nicht um ein Balancing, sondern um die genaue Erfassung der Zellspannung. Die auf dem Display angezeigte Spannung ist die am Ausgang des Ladegeräts und damit höher als die an der Zelle.
Hier einmal ein Beispielchart, aufgenommen über USB mit LogView:
Freitag, 28. September 2012
Post aus Flensburg
Seit ein paar Tagen werden an voraussichtlich alle Elektrofahrer der Republik Schreiben aus Flensburg versendet.
Das KBA und die Bundesanstalt für Straßenwesen bitten um die Teilnahme an einem Forschungsprojekt zur "Ermittlung des Änderungsbedarfs aufgrund von Elektrofahrzeugen bei der periodischen technischen Überwachung".
Die Teilnahme ist freiwillig und verspricht eine gratis HU mit neuem TÜV für zwei Jahre.
Dafür schauen sich die Prüfer das Fahrzeug wohl genauer an und versuchen zu ermitteln, was für Tests nötig sind, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Verständlich, denn die wenigsten haben schon ein E-Auto geprüft, besonders die in die Jahre gekommenen Kewet, Citystromer und Co.
Verständlich aber auch die Befürchtungen mancher Fahrer, deren Fahrzeuge mittlerweile nicht mehr unbedingt dem Standard entsprechen.
Hier eine Überwachung, da ein Upgrade auf Lithium, Motor getauscht, besseren Controller eingesetzt ... und ist auch alles eingetragen? Was muss überhaupt eingetragen werden?
Trotzdem sollten wir diese Chance des Dialogs nutzen, damit nicht Regularien aufgestellt werden, die an der Praxis vorbeilaufen.
So ist z.B. der Bremstest mit und ohne Rekuperation ein Thema.
Ich werde dem Aufruf folgen und mal schauen, wo die Prüfung stattfindet.
Wenn das in Akkureichweite ist, dann werde ich wohl dabei sein.
Dienstag, 21. August 2012
400V / 32A Lademöglichkeit
Wir bauen gerade unser Haus um. Weil wir für die Handwerker eine 400V / 32A Steckdose bereitstellen mussten, haben wir die Gelegenheit genutzt, gleich eine feste Steckdose zu verlegen.
Ab sofort kann man also neben der 230V/16A, bei uns an einer 400V / 32A Steckdose sein Auto laden.
Alle E-Fahrer sind herzlich eingeladen.
Ab sofort kann man also neben der 230V/16A, bei uns an einer 400V / 32A Steckdose sein Auto laden.
Alle E-Fahrer sind herzlich eingeladen.
Mittwoch, 8. August 2012
BRUSA räumt das Lager
Lange nichts von mir hören lassen bzw nichts geschrieben, aber im Moment haben wir ziemlich viel um die Ohren, was nichts mit E-Autos zu tun hat.
Es sind ein paar Bauteile angekommen (Shunt, Keypad, Wattmeter), über die ich sicher in den nächsten Wochen schreiben werde.
Aus der Schweiz habe ich einen Hinweis bekommen, dass bei BRUSA ein Sortimentswechsel ansteht und das Lager geräumt wird.
Daher gibt es gerade z.T. deutliche Rabatte auf E-Auto Komponenten.
Ladegeräte, DC/DC-Wandler, AC-Motoren, Antriebe, schaut einfach mal selbst:
http://bit.ly/brusa
Vielleicht kann von euch ja etwas gebrauchen.
Es sind ein paar Bauteile angekommen (Shunt, Keypad, Wattmeter), über die ich sicher in den nächsten Wochen schreiben werde.
Aus der Schweiz habe ich einen Hinweis bekommen, dass bei BRUSA ein Sortimentswechsel ansteht und das Lager geräumt wird.
Daher gibt es gerade z.T. deutliche Rabatte auf E-Auto Komponenten.
Ladegeräte, DC/DC-Wandler, AC-Motoren, Antriebe, schaut einfach mal selbst:
http://bit.ly/brusa
Vielleicht kann von euch ja etwas gebrauchen.
Dienstag, 10. Juli 2012
15.000km rein elektrisch
Wir haben am Wochenende die 15.000km Marke mit unserem Beetle überschritten.
Jetzt wäre bei der Benzinversion der Ölwechsel und die Zündkerzen dran; gespart! ;-)
In der Zwischenzeit haben wir 2.200kg CO2 eingespart und etwa 1500,- Euro an Benzin gegenüber dem Strom.
Der Winter hat uns gezeigt, dass unsere Reichweite sich um bis zu ~22% reduziert, was hauptsächlich an der elektrischen Heizung und unserem Fahrprofil liegt (viele Kurzstrecken in denen sich die Heizung erst einmal warm laufen muss).
Lediglich die Spannung ist im Winter geringer, weil der Akku nicht die sommerlichen 3,2V bereitstellt.
Bei konstanten entspannten Fahrten mit ~80 - 90 km/h über die Landstraßen, sind auch 120km Reichweite drin, ohne die Akkus in einen kritischen Bereich zu fahren.
Bei 60 km/h sind auch 150km machbar.
Die Kapazität der Akkus ist unverändert, die Akkus haben sich als robust und pflegeleicht erwiesen.
Nach wie vor fahren wir ohne BMS.
Jetzt wäre bei der Benzinversion der Ölwechsel und die Zündkerzen dran; gespart! ;-)
In der Zwischenzeit haben wir 2.200kg CO2 eingespart und etwa 1500,- Euro an Benzin gegenüber dem Strom.
Der Winter hat uns gezeigt, dass unsere Reichweite sich um bis zu ~22% reduziert, was hauptsächlich an der elektrischen Heizung und unserem Fahrprofil liegt (viele Kurzstrecken in denen sich die Heizung erst einmal warm laufen muss).
Lediglich die Spannung ist im Winter geringer, weil der Akku nicht die sommerlichen 3,2V bereitstellt.
Bei konstanten entspannten Fahrten mit ~80 - 90 km/h über die Landstraßen, sind auch 120km Reichweite drin, ohne die Akkus in einen kritischen Bereich zu fahren.
Bei 60 km/h sind auch 150km machbar.
Die Kapazität der Akkus ist unverändert, die Akkus haben sich als robust und pflegeleicht erwiesen.
Nach wie vor fahren wir ohne BMS.
Samstag, 23. Juni 2012
A123 18650 Zellen als Bordbatterie
Vor ein paar Monaten habe ich meine ersten Tests mit den 18650 Zellen begonnen.
Nach den UltraFire (BRC 18650) und Sanyo Zellen (Sanyo UR18650FM), habe ich aktuell die LiFePo Zellen von A123 (A123 APR18650M1A) am Wickel.
Diese sind von der Kapazität (1100mAh) nicht so hoch, wie z.B. die Sanyo (2600mAh), auch teurer als die UltraFire, aber sie haben eine höhere Stabilität und Lebenszeit.
Für den Ersatz der Botdbatterie habe ich mir überlegt, 20 Zellen zu einer Batterie zusammen zu schließen.
4s5p, also vier in Serie und fünf parallel sollten 14,4V Entladespannung / 12,8V Nominalspannung ergeben und 5.500mAh liefern.
Nach ein paar Tests an den UltraFire mit dem Lötkolben, habe ich mich für Halter entschieden, die jeweils vier Zellen aufnehmen können.
Diese sollen in einem Kunststoffgehäuse untergebracht werden, was ich aus Plexiglas gesägt und mit Loctite zusammengeklebt habe.
11cm lang, 9cm hoch und 8,6cm breit. Ziemlich handlich.
Schwarz angesprüht, etwas Lederreste zur Geräuschdämmung, Messbuchsen eingebaut und verlötet sieht es dann so aus:
Jetzt gehen die Tests los. Entladen, Laden, Kapazität messen. Und wenn alles klappt, werde ich die Batterie im Beetle testen.
Info:
A123 APR18650M1A Datenblatt
Sanyo UR18650FM Datenblatt
Nach den UltraFire (BRC 18650) und Sanyo Zellen (Sanyo UR18650FM), habe ich aktuell die LiFePo Zellen von A123 (A123 APR18650M1A) am Wickel.
Diese sind von der Kapazität (1100mAh) nicht so hoch, wie z.B. die Sanyo (2600mAh), auch teurer als die UltraFire, aber sie haben eine höhere Stabilität und Lebenszeit.
Für den Ersatz der Botdbatterie habe ich mir überlegt, 20 Zellen zu einer Batterie zusammen zu schließen.
4s5p, also vier in Serie und fünf parallel sollten 14,4V Entladespannung / 12,8V Nominalspannung ergeben und 5.500mAh liefern.
Nach ein paar Tests an den UltraFire mit dem Lötkolben, habe ich mich für Halter entschieden, die jeweils vier Zellen aufnehmen können.
Diese sollen in einem Kunststoffgehäuse untergebracht werden, was ich aus Plexiglas gesägt und mit Loctite zusammengeklebt habe.
11cm lang, 9cm hoch und 8,6cm breit. Ziemlich handlich.
Schwarz angesprüht, etwas Lederreste zur Geräuschdämmung, Messbuchsen eingebaut und verlötet sieht es dann so aus:
Jetzt gehen die Tests los. Entladen, Laden, Kapazität messen. Und wenn alles klappt, werde ich die Batterie im Beetle testen.
Info:
A123 APR18650M1A Datenblatt
Sanyo UR18650FM Datenblatt
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