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Sonntag, 26. Februar 2017

e-Beetle wieder 100% Elektroauto

Nachdem unsere Standheizung Probleme mit unserem zu kleinen Heizkreislauf zeigte, habe ich mich dazu entschieden, die Benzinheizung wieder auszubauen und gegen eine rein elektrische Lösung zu tauschen.

Hin und her überlegt, Ideen sortiert, gesucht, gegrübelt und übrig blieb eine etwas ungewöhnliche Lösung.
Das Prinzip ist das gleiche, wie bei unserer ersten Wasserheizung (MES-DEA RM4). Eine Heizspirale erhitzt Kühlflüssigkeit, die in den vorhandenen Wärmetauscher des Beatles gepumpt wird.
Für den Behälter wollte ich Edelstahl nutzen, den ich isolieren wollte. In den Behälter sollte ein Heizelement mit unterschiedlichen Stufen integriert werden, damit auf unterschiedliche Temperaturen  reagiert werden kann.

Einen Behälter schweißen lassen war mir zu teuer, einen passenden fertigen habe ich nicht gefunden, die verfügbaren waren zu klein, zu groß oder viel zu teuer.
Da kam ich auf die Idee einen Gastronomiebehälter zu nehmen, der in Großküchen zum Einsatz kommt.
Edelstahl, günstig, in unterschiedlichen Größen verfügbar, Ersatzteilversorgung exzellent, auf Hitze ausgelegt.

Als Heizelemente habe ich drei chinesische Heizstäbe 230V/1000W gewählt und diese seitlich eingebaut.



Zulauf und Ablauf eingeschraubt sah das ganze dann so aus:


Dazu hitzebeständiger Bauschaum und eine Kunststoffverkleidung:



Sicher eingebaut und angeschlossen, hat es auf Anhieb funktioniert.
Ab der Seite habe ich drei Temperaturschalter angebaut. Bei 45°C, 60°C und 85°C sollen so die einzelnen Heizelemente ausgeschaltet werden.
In der Praxis funktioniert das zwar prima, es zeigt sich allerdings, dass die Heizung zu wenig Leistung hat, um schnell ausreichend Wärme in den Innenraum abzugeben.
Die Heizstäbe leisten bei den ca. 175V Gleichspannung nich die gewünschten 3000W.
Für die Scheiben reicht es, auch dass man nicht erfriert, aber mehr auch nicht :-/

Hier werde ich noch etwas optimieren müssen.
Aber wir fahren wieder 100% elektrisch ;-)

Kommentare:

  1. Hallo Michael,
    zwei Sachen möchte ich hierzu loswerden:
    1. Ich weiss ja nicht, wie Du die Heizstäbe schaltest,
    aber mit Relais wirst Du auf die Dauer nicht glücklich!
    Gleichstrom und Schaltkontakte vertragen sich gar nicht gut!
    Zum Ansteuern ok, aber für die Leistung sollten kleine
    IGBT rein!
    2.Es gibt doch auch diese kleinen beheizten Rohre wie sie heutzutage in Waschmaschinen und Spülmaschinen üblich sind.
    Damit solltest Du die Wassermenge deutlich reduzieren können
    meist 2kw an 220v

    .......oder Du nimmst gleich einen Handelsüblichen Durchlauferhitzer die gibts ab ca 60€ wobei Du da auch die
    Schaltung auf Halbleiter umrüsten musst.
    (falls man den überhaupt so weit zerlegen kann......)

    ......ich hoffe mal, dass die Dinger heutzutage ein
    isoliertes Heizelement haben.....früher gabs da welche
    mit Graphitelektroden direkt im Wasser zum anschrauben
    an den Hahn....habs selber zerlegt und gestaunt!

    http://www.ebay.de/itm/Durchlauferhitzer-5-5-kW-230-V-DAFI-Untertisch-Elektrisch-TOP-/171197573524?hash=item27dc2ba994:g:fjYAAOSwBahU-CY-


    Grüße aus Bayern!
    Franz

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  2. Danke Franz,
    ich schalte über temperaturabhängige Widerstände und pro Heizspirale mit jeweils einem Tyco EV200 Relais. Der Strom pro Spirale ist nicht wirklich hoch (ca. 8A), was die Relais anstandslos schalten sollten.
    Sind ja nicht viele Schaltvorgänge unter Last.

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    1. Das Problem ist nicht das Einschalten und die Stromstärke,
      sondern der Lichtbogen beim Ausschalten!
      Weils Gleichspannung/Strom ist wandert immer etwas Material mit.....immer in die selbe Richtung..... das geht schon eine Weile gut, aber halt nicht sehr lange, selbst wenn der Schütz relativ groß ist.

      Versuche, ungefähr solch einen IGBT günstig!!! zu bekommen
      (sollte auch um ca 30€ hergehen........)
      http://www.ebay.de/itm/QM20TD-H-Mitsubishi-Electric-IGBT-/182466199064?hash=item2a7bd53e18:g:AdIAAOSwGXtXg9nf

      Da sind drei Schalteinheiten drin, und mit 12V direkt anzusteuern, ....wenn Du bei den drei Heizspiralen bleiben solltest

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    2. Hallo ihr Beiden.
      Schön das noch alle da sind.)
      Wir hatten das Thema vor gefühlten vier Jahren in Jacks blog. Eine mögliche Lösung war seiner Zeit ein SOLID STATE DC RELAY oder auch Halbleiterrelais. Ich hatte mir eins von Crydom gekauft aber noch nicht eingesetzt. Kommt aber als nächstes in meine Toyota (ich bin seit gestern wieder auf e-)
      Ich weiss nicht genau welches ich habe, aber es ist ungefähr so eins: http://de.farnell.com/crydom/d1d60/ssr-60a-100v-sip/dp/1779774
      VGm

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    3. Ich hatte mir das Crydom DC400D20 gekauft.

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  4. Hallo Michael und auch Mathieu
    (offenbar liest Du ja hier mit ;-) )

    Ja ja, mich gibts schon noch..... und mir gehts eingermaßen gut,
    der Körper ist gesund und ich bin auch noch immer
    mehr oder weniger aktiv, aber momentan sind einfach
    ganz andere (private) Dinge noch viel wichtiger.....




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  5. Meine bisherigen Erfahrungen mit den DC Solid State Relais sind nicht so erfolgreich gewesen.
    Wie ein normales Relais hat sich meines nicht verhalten (12V an "Spule" -> Last einschalten, 12V aus "Spule" -> Last ausschalten).
    Die Dinger wurden verdammt heiß.
    Ich werde mal dazu einen Beitrag erstellen und Ideen zur Schaltung sammeln.

    Michael

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  6. Mal ganz doof gefragt:
    Warum Wasser erwärmen, wenn man heiße Luft haben will?
    Wie wäre es mit einem billigem Heizlüfter?
    Die Heizelemente in den Dingern sind vermutlich klein genug, um sie statt der Wasserheizung zu verbauen.
    Also direkt am Gebläse des Autos einsetzen.
    Alle Verluste, die bei der Wassererwärmung, dem Umpumpen und der Übergabe zur Luft entstehen, wären damit unnötig.
    Mit einem 2KW-Lüfter kann man bei 230V ein Auto zur Sauna machen. Das sollte mit 175V doch locker reichen.

    Gruß Jan

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Vielen Dank.