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Donnerstag, 20. Juni 2013

Ergebnis und Fazit zur 3. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye

Spät in der Nacht wurden die Ergebnisse veröffentlicht und wir waren schon ein wenig enttäuscht.
Besonders am zweiten Tag hatten wir ein gutes Gefühl und die Zeiten waren auch alle im Rahmen.
Trotzdem langte es am Ende mit 47,15 Punkten nur zum 18. Platz.

Hmmm ... wir konnten an dem Abend leider nicht mehr klären, wo wir so viele Punkte eingesammelt hatten, daher haben wir uns an die Rallyeleitung gewandt, mit der Bitte um die Auswertung unserer Bordkarten.

Auf Bordkarten werden die Zeiten eingetragen, Stempel gesammelt, Nummern und Ortsschilder notiert.
Jeder Fehler schlägt mit einem Fehlerpunkt oder bei Zeiten mit 0,01 Pkt pro Hundertstel zu Buche.

Nach Auswertung konnten wir schnell den Fehler ausmachen.
Am ersten Tag haben wir 5 Fehlerpunkte über die Bordkarten bekommen, am zweiten nur einen einzigen.
Allerdings waren die Zeitüberschreitungspunkte sehr hoch, was uns stutzig machte.
Dabei wurde uns bewusst, dass wir eine Regel falsch interpretiert haben.
Es gibt bei Zeiten eine Karenzzeit von 15 Minuten, in der keine Strafpunkte gezählt werden.
Wenn ich also um 10:00 Uhr an einem Kontrollpunkt erscheinen muss, dann würde ich erst um 10:16 Uhr einen Strafpunkt bekommen, da die ersten 15 Minuten "frei" sind.

Diese Regel haben wir ständig genutzt, da wir unseren Akku schonen mussten/wollten.
Leider zählen diese 15-Minuten für den gesamten Tag! Nicht für jede Zeitmessung!
Damit haben wir uns 23 Punkte auf unser Konto geholt.
Ohne diese Punkte wären wir auf Platz 6 gelandet :-)

Zieht man dann noch bei den beiden vergeigten Prüfungen mit jeweils 5 Punkten 4 ab, was sogar schlechter als unser Durchschnitt ist, dann wären wir auf Platz 2 gelandet ... hätte, wäre, wenn.

Nützt alles nichts, es ist wie es ist.
Für das nächste Jahr bedeutet es für uns, dass wir unseren Akkupack etwas erhöhen müssen, vielleicht auf 60 Zellen und ein drittes Ladegerät einsetzen sollten.

So würden wir die Strecken über 100km ohne Sorgen meistern können und in den Zwischenstopps mehr nachladen können.

Allerdings sind das Kosten von über 2.500 Euro und da müssen wir erstmal sehen, ob und wie wir das schaffen.

Die Rallye selbst war auf jeden Fall wieder eine Reise wert und alle Anstrengungen wichen sehr bald der Freude über die erfolgreiche Teilnahme.
Veranstalter, Teilnehmer und Crew haben es wieder zu einem erstklassigen Erlebnis gemacht.
Vielen Dank.

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