Das bringt uns natürlich in Schwierigkeiten, denn wir benötigen die Zellen so schnell wie möglich, um sie an unser bestehenden Baatteriepack anzugleichen.Die Zellen müssen mit den bestehenden "balanziert" werden, also auf ein Niveau gebracht werden. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Ansätze, wovon ich die zwei gängisten mal kurz erklären möchte:
"Top-Balancing":
Die Zellen werden alle an das obere Ende der Ladekurve und auf eine möglichst gleiche Ladeendpannung gebracht.
In unserem Fall 3,5V, die nach einigen Minuten auf 3,3V absinkt.
"Bottom-Balancing":
Die Zellen werden alle an das untere Ende der Ladekurve und auf eine möglichst gleiche Ladeendspannung gebracht.
In unserem Fall 2,6V.
Die Vor- und Nachteile:
"Top-Balancing" ist einfacher, da wir die "alten" Zellen bereits auf dem Niveau geladen haben und das Laden einzelner Zellen auf das gleiche Niveau relativ einfach ist.
Der Nachteil ist hier, dass jede einzelne Zelle eine leicht unterschiedliche Kapazität hat und bei der Entladung die "kleinste" als erstes in den roten Bereich kommen könnte, ohne es zu bemerken. Ein schneller Zellentod könnte die Folge sein.
Das versucht man mit dem "Bottom-Balancing zu umgehen, da hier alle Zellen eine definierte Kapazität aufnehmen und alle relativ gleichzeitig das Ende der verfügbaren Kapazität erreichen.
Ich habe das mal für ein amerikanisches Forum illustriert:
Das sind erstmal sehr theoretische Abweichungen und Annahmen, die wir bisher noch nicht so gesehen haben. Unsere Zellen liegen auch nach den knapp 2000km sehr dicht beisammen, aber das könnte sich im Laufe der Zeit ändern.Also: immer schön auf die Batterien acht geben ;-)










