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Dienstag, 23. Dezember 2014

Werkstatt für Elektrofahrzeuge - Die Autoschmiede Ringsberg

Seit gestern hat unser kleiner e-Beetle wieder zwei frische Jahre TÜV.
Das war die Arbeit von dem Team der Autoschmiede Ringsberg, die sich neben den normalen Benzin, Diesel und Hybridfahrzeugen auch mit Elektrofahrzeugen auskennt und einen nicht merkwürdig anschaut, wenn man mit seinem E-Fahrzeug auf den Hof fährt.

Vielen Dank über diesen Weg noch einmal und eine Empfehlung an alle anderen E-Fahrer im nördlichen Schleswig-Holstein.

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Dienstag, 9. Dezember 2014

E-Beetle fährt wieder!

Der E-Beetle stand zuletzt fast einen Monat im Carport, da ich ein Problem mit dem Antrieb hatte.
Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich mich nicht selbst unters Auto legen, um das Problem zu suchen und zu beheben, so blieb mir nur die Bitte um Hilfe.
Und die kam schnell und unkompliziert von unseren Framo-Freunden von der Autoschmiede Ringsberg.
Mit einem Trailer und der Hilfe meines Vaters ging es auf den Weg.
Vor Ort angekommen wurde der Beetle über die Grube geschoben und sofort unter die Lupe genommen. Raphael, der Mechaniker, hatte das Problem nach nur 2 Minuten gefunden.
Ein Gelenk der Antriebswelle hatte sich gelöst und dadurch die Haltebolzen angeschert.

Im ausgebauten Zustand war schnell zu erkennen, dass die Gewinde so ausgeschlagen waren, dass ein neues Gegenstück fällig war.
Schnell bestellt und am nächsten Tag eingebaut.
Zusätzlich wurde das Getriebeöl getauscht, schließlich war es schon knapp 280.000 Kilometer im Getriebe.
Farbe und Konsistenz waren noch einwandfrei, ein Wechsel wäre also nicht zwingend notwendig gewesen, aber wenn wir schon mal dabei sind, dann richtig ;-)

Der E-Beetle ist also wieder auf der Straße und kann jetzt für die bevorstehende TÜV-Prüfung fit gemacht werden.
Viel wichtiger ist, dass wir wieder elektrisch fahren! Ein Monat Benziner war frustrierend genug ;-)

Vielen Dank noch einmal am meinen Vater, Raphael und Hanno für die schnelle Hilfe!

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Sammelbestellung verteilt

Im Oktober habe ich Kontakt mit dem chinesischen Vertrieb von Dostar aufgenommen, um günstiger an Elektroauto Bauteile zu kommen.
Die Preise in Deutschland sind mir einfach zu hoch.

Ja, ich weiß, jeder kommerzielle Zwischenhändler/Importeur von Chinaware muss sich gegenüber Risiken, Mängel und Retouren absichern und am Ende des Tages soll auch noch eine warme Suppe auf den Tisch kommen, aber ich war einfach nicht bereit, 400,- Euro für ein 3 Meter Kabel mit zwei Steckern auszugeben.

So habe ich eine Sammelbestellung auf den Weg gebracht und andere E-Fahrer gesucht, die das Risiko mit mir eingehen wollten.

So ist eine stattliche Summe mit einer Menge Teile zusammengekommen, die Anfang November bei mir eintraf.
Das wichtigste für mich war die 32A Typ 2 Einbaubuchse für den E-Beetle und ein 32A Verbindungskabel für den Anschluss an öffentliche Ladesäulen.
Damit möchte ich meinen E-Beetle auf den aktuellen Ladestandard umrüsten, um leichteröffentlich und bequemer zu Hause laden zu können.

Auf Dauer ist das Gefriemel mit der CEE 5/32A recht hakelig.
Meine Frau bekommt die Stecker kaum getrennt und hin und wieder klemmt man sich die Finger.
Der Typ 2 Stecker scheint hier die bessere Wahl zu sein.

Bleibt die Elektronik. Nicht sonderlich kompliziert, aber die Signale für die Ladesäulen müssen verlässlich integriert werden.

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Montag, 10. November 2014

Kupplung kaputt - Beetle steht

Am Wochenende ist meine Frau mit dem Beetle im Dorf unterwegs gewesen, als nach einem Geräusch der Wagen an Schwung verloren hat. Gänge konnten eingelegt werden, aber der Motor dreht einfach durch und bringt die Bewegung nicht mehr auf die Straße. Das klingt nach einer kaputten Kupplung :-( Am Wochenende schauen wir uns das mal genauer an.

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Dienstag, 21. Oktober 2014

Webasto Standheizung Thermo Top Evo 4 im New Beetle

Als unsere MES-DEA RM4 sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat und uns MES-DEA/Cebi nur eine neue E-Wasserheizung anbieten konnte, die wieder um die 500,- Euro kosten sollte.

Das war für mich das Startsignal nach einer Alternative zu schauen, da der Winter vor der Tür steht.
Nach langem hin und her habe ich mich für eine Standheizung entschieden.
Nach etwas Recherche gab es nur noch die Wahl zwischen Eberspächer und Webasto.

Letztendlich habe ich mich für die Webasto Thermo Top Evo 4 entschieden.
Da im E-Beetle weder ein Kühlwasserkreislauf, noch ein Benzintank vorhanden war, musste ich mir hier etwas überlegen.
Es ist eine Halterung geworden, die hinter dem Stoßfänger sitzt, wo zuvor einmal der Kühler gesessen hat.
Die Heizung selbst hat ihren Platz an der Spritzwand gefunden.

Das Standardhandbuch gibt leider nur das nötigste an, denke das hängt mit den "Webasto zertifizierten Händlern und Monteuren" zusammen.
Anscheinend möchte man vermeiden, dass jemand sich die Heizung allein einbaut.

Dazu kommt, dass ich kaum Unterlagen für den Einbau einer Evo 4 in einen New Beetle finden konnte.

Nach etwas grübeln und probieren habe ich es letztendlich hinbekommen und am Sonntag wurde der E-Beetle das erste Mal mit Benzin beheizt.
Innerhalb von ein paar Minuten war der gesamte Innenraum warm ... schööööön :-)

Wo Licht ist ist auch Schatten. Es zeigte sich, dass der verklebte Heißwasseranschluss undicht war und sich letztendlich komplett vom Tank löste.
Nachdem ich erstmal ratlos überlegte, warum der benutzte "Superkleber" JB Weld nicht gehalten hat, dachte ich das Mischverhältnis evtl. nicht eingehalten zu haben.
Es stellte sich heraus, dass es am Material des Tanks liegt, der aus HDPE (high-density polyethylene) besteht, was kaum ein Kleber kleben kann :-/

Also wird heute ein neuer Tank besorgt und diesmal wird ein Gewinde eingeschraubt.
Sobald das Problem gelöst ist, werde ich mich noch um die Gebläsesteuerung kümmern müssen, könnte aber schon wieder auf die Straße.

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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Typ 2 Einbaudose 32A (male inlet socket) für den Beetle

Unseren E-Bettle laden wir derzeit über ein CEE Kabel, dass in unserem Carport direkt an das Ladegerät im Kofferraum gesteckt wird.
Das ist recht einfach und kostengünstig, allerdings ist das im alltäglichen gebrauch nicht wirklich komfortabel.
Besonders meine Frau ärgert es sich mit dem 32A Stecker herumquälen zu müssen, denn der sitzt doch recht fest und muss mit einiger Kraft aus der Kupplung gezogen werden.
Am besten, ohne sich die Finger zu klemmen.

So haben wir seit der Standardisierung des Typ2 Steckers schon darüber nachgedacht, uns eine Buchse einzubauen.
Leider ist der erhoffte Preisrutsch ausgeblieben. Sogar die Lieferbarkeit hat sich nicht verbessert.
Daher habe ich Kontakt mit dem Hersteller der Dostar Stecker und Buchsen aufgenommen und nach einem Angebot gefragt.

Einbaudose 32A: $70 USD
inkl. 2 Meter Kabel, bereits gecrimp: $7 USD / m
Verriegelung: $25 USD
Versand: $51 USD

Kein Schnäppchen, aber für unsere Tour im nächsten Jahr brauchen wir eh eine.
Nun versuche ich noch ein paar Mitbesteller aufzutreiben, damit die Versandkosten nicht auf dem einen Artikel lasten, dann wird bestellt.
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Montag, 29. September 2014

Tour de Flens 2014

Sønderborg am Samstagmorgen - Start der Tour de Flens organisiert von Artefact (Werner Kewitt) mit einem kurzen Frühstück und Kaffe im Bauch Richtung Flensburg.




40 Fahrzeuge sind in diesem Jahr dabei gewesen, erstmalig keine E-Fahrräder, sondern vom Twizzy bis zum Tesla Model S, alles auf vier Rädern unterwegs.
Mit dabei natürlich unser e-Beetle, neben Tobias Citystromer, Hannos Framo, Hannos BMW Z3 und jede Menge "Stangenware" :-)

Eine bunte Mischung mit interessanten Gesprächen und neuen Kontakten in entspannter, fast familiärer, Atmosphäre.

Neben der größten privat betriebenen dänischen Solaranlage und einem Besuch bei einem Wohnhaus, welches rein mit Biomasse, Sonne und Wind seinen Energiebedarf deckt, ging es nach Flensburg zum Förde-Park, weiter zur Fördelandtherme und zu Artefact selbst, wo der Grill und Bier vom Sponsoren Flensburger auf uns wartete.

Unter den Besuchern auch Ingo Buck, Organisator der E-Mobil Rallye, der hoffentlich so manchen Fahrer für die nächste Rallye 2015 werben konnte :-)

Ein gelungenes "Klassentreffen", welches von Jahr zu Jahr wächst und zeigt, dass die Zahl der Elektroautos stetig steigt.
Zudem konnten wir unsere Ostsee-Umrundung etwas publik machen.
Alles super!
Vielen Dank CITTI-Park!
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Montag, 22. September 2014

Adapterkabel Typ 2 auf CEE erfolgreich getestet

Endlich habe ich mir die Zeit nehmen können, um das selbstgebaute Typ2-Adapterkabel einmal zu testen.
Zuvor habe ich mir bei der "CITTI-Park" Gruppe eine RFID Karte für deren Ladesäulen abgeholt und die 5,- Euro Pfand hinterlegt.
Alles kein Problem, man wird mit seinen Daten erfasst und kann danach an den Säulen aller CITTI-Park Filialen gratis tanken.

So bin ich am Sonntag an die Säule gerollt, habe mein blaues Typ2-Kabel ausgepackt und begab mich an die Säule.
Karte vorgehalten, Steckdose öffnete sich, Kabel eingesteckt, anhand des verbauten 220 Ohm Widerstand als max.32A Kabel erkannt und schon geht es los.
Erst einmal mit 15,5A begonnen, dann das Ladegerät auf 25A umgeschaltet, alles ohne Probleme.

Um die Ladung zu beenden und den Stecker wieder freizugeben, die Verbindung zwischen CE/PE mit dem eingelöteten den 800 Ohm Widerstand und der Diode unterbrochen und die Säule gibt den Stecker wieder frei.

Alles super!
Vielen Dank CITTI-Park!
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Mittwoch, 17. September 2014

MES-DEA RM4 Heizung defekt

Ich habe ja bereits geschrieben, dass es auch unsere Heizung erwischt hat.

Ende 2009 haben wir bei Cebi / MES-DEA eine Flüssigkeitsheizung vom Typ RM4 bestellt und diese seit dem genutzt.
Für uns war das eine relativ einfache Art, den vorhandenen Wärmetauscher und Kühlwasserkreislauf zu nutzen und die Energie dazu direkt und lokal emissionsfrei aus dem Fahrakku zu nutzen.

Das Problem ist für uns gewesen, dass die täglichen Fahrzeiten zu kurz sind und durch längere Standzeiten unterbrochen sind, so dass die Heizung fast nur im Aufheizmodus lief.
Das kostet natürlich Energie, in unserem Fall 3.000W pro Stunde und das mit mäßigem Ergebnis, denn nach 15 Minuten ist meist schon die Fahrt zu Ende und das aufgeheizte Wasser/Glykol-Gemisch kühlt sich wieder ab.

So habe ich zwischendurch an einem alternativen Heizkonzept getüftelt, was allerdings merkwürdig aussieht, klappert und keine dauerhafte Lösung ist.

Nun habe ich nach Rücksprache mit Cebi/MES-DEA eine klare Absage zur Reparatur bekommen.
Es wird nur ein Austauschgerät für 495,- Euro angeboten plus Versand.

Das gleiche Heizkonzept, mit den gleichen Problemen und der gleichen Anfälligkeit?
Gefällt mir nicht!
Aber was dann?
Sollte ich doch meinen Ansatz mit der selbstgebauten Wasserheizung noch einmal aufgreifen und fertig bauen? Das Prinzip wäre aber das gleiche wie bei der RM4.

Oder sollten wir pragmatisch an die Sache herangehen und uns eine "einfache" Standheizung von Webasto oder Eberspächer zulegen, die uns sehr schnell und lange Wärme spenden könnte, ohne Reichweiteneinbußen und mit der Möglichkeit einer Reparatur, sollte es je dazu kommen?

Der Preis liegt etwa bei 600,- Euro, "nur" 200,- Euro mehr als die MES-DEA RM4.

In Hinblick auf unser Ostsee-Projekt im nächsten Jahr und dem nahenden Winter eine verlockende Aussicht.
Grübel, grübel …
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Dienstag, 16. September 2014

Nachtest Tesla S und BMW i3 von "auto motor und sport"

Nach der deutlichen Kritik an die Redaktion der "auto Motor und sport" aus dem Tesla Fahrerlager und dem darauf folgenden Gegentest, ist nun ein erneuter Test durchgeführt worden.
Diesmal waren die Tesla-Forenmitglieder eingeladen, sich vor Ort von den Tests zu überzeugen und im Dialog zu klären, was man zukünftig beachten sollte.

Dabei herausgekommen ist ein Reichweitentest des Tesla Model S und des BMW i3, die beide auf einer abgesperrten Strecke mit 120km/h ihre Runden drehten, bis sie nichts mehr im Akku hatten.

Ergebnis:
Tesla Model S 85 = 258km
BMW i3 = 66km

Hier geht es zur Seite von auto Motor und sport.
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Dienstag, 26. August 2014

570 km Reichweite im Tesla Model S 85

Zugegeben, die Bedingungen sind nicht ganz alltäglich, aber dennoch haben es einige Fahrer am Wochenende bei einem beobachteten Reichweitentest auf deutlich mehr als 500km geschafft.

Auslöser war ein Bericht in der Auto-Motor-Sport Ausgabe, in der die Reichweite eines Model S bei 120km/h auf nur 184km kommen sollte.
Das sorgte bei einigen Tesla Fahrern für Aufruhr und so war schnell eine Wette ausgerufen, in der unter "realen Bedingungen" mit mehrere Fahrzeugen ein Gegenbeweis gebracht werden sollte.

Bei der Gelegenheit waren auch andere E-Fahrer Aufgerufen, bei dem Reichweitentest mitzuwirken.
39 Fahrzeuge gingen am Samstag den 23. August an den Start.

Ergebnisse:

Fahrzeuge mit ø 120km/h Reisegeschwindigkeit (Tempomat, laut Tacho)
Tesla Model S: 364 km
Tesla Roadster: 309 km
BMW i3: 128 km
Renault ZOE: 120 km
Nissan Leaf: 118 km
Volkswagen e-Golf: 113 km
Smart ED: 94 km

Fahrzeuge mit ø 90km/h Reisegeschwindigkeit (Tempomat, laut Tacho)
Tesla Model S: 530 km
Tesla Roadster: 374 km
Volkswagen e-Golf: 174 km
BMW i3: 167 km
Renault ZOE: 167 km
Nissan Leaf: 146 km
Renault Fluence: 139 km
Smart ED: 132 km
Peugeot i-On: 116 km

Die BEstmarke an diesem Tag wurde von einem Tesla S 85 Fahrer erreicht mit 558 gefahrenen Kilometern und 10km Restreichweite!
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Freitag, 15. August 2014

baltic-electric - unsere E-Tour um die Ostsee

Ich habe hier schon etwas darüber geschrieben, ebenso in ein paar Foren, dass wir im nächsten Jahr eine Tour mit unserem Beetle um die Ostsee planen.

Da ich den E-Beetle Blog damit nicht aufblähen möchte, habe ich mir überlegt die Planung und spätere Berichterstattung in einen eigenen Blog auszulagern.

Wer mich und meinen Co-Piloten und Beifahrer dabei begleiten möchte, ist herzlich eingeladen:
baltic-electric.blogspot.de

Für unser Projekt benötigen wir Unterstützer und Sponsoren.
Wer uns helfen möchte, kann mich gern anschreiben, oder per PayPal unterstützen:

Vielen Dank!

Mittwoch, 13. August 2014

Alternatives Heizkonzept für E-Fahrzeuge

Der Sommer geht zu Ende, das Thermometer fällt und der Regen kommt zurück.
Es beginnt die Zeit der beschlagenen Scheiben und ungemütlichen Temperaturen.
Ab jetzt steigen die Verbräuche der E-Autos und sinken die Reichweiten.

Die neuesten E-Fahrzeuge haben, zumindest einige gegen Aufpreis, die Möglichkeit einer Wärmepumpe, die effizienter mit der kostbaren Energie umgehen soll.

Wir, und einige andere Fahrer, haben eine Heißwasserheizung, die im Prinzip wie ein Tauchsieder funktioniert.
Das bedeutet, dass am Morgen die Heizung eingeschaltet wird und der maximale Strom von der Heizung gezogen wird. Bei uns leistet die MES DEA RM4 maximal 4000W und zieht damit 22A bis 26A.
Das Gebläse am Wärmetauscher im Fahrzeug sorgt dafür, dass die Wärme sich über die Kanäle im Innenraum verteilt.
Langsam, aber sicher beginnt die Temperatur zu steigen.

Bei einer halben Stunde Fahrt haben wir so ca. 2kW verbraucht und der Wagen war die Hälfte der Zeit kalt und ungemütlich. Bei Eis kommt dazu, dass wir kratzen oder warten mussten.
Alles nicht so komfortabel.

Nun hatte ich die Idee, eine Scheibenheizung auszuprobieren, die über das 12V Bordnetz mindestens die Scheibe vorwärmt, wenn nicht den Innenraum.

Ich habe etwas gesucht, Preise und Rezensionen verglichen und mich letztendlich für eine APA Scheibenheizung entschieden, die klappbar ist, keinen Lüfter hat und eine eingebaute Temperatur und Sicherung besitzt.
Laut Prospekt soll sie einfach ausgeklappt, an die Frontscheibe geheftet werden und in kurzer Zeit die Scheibe enteisen.
Naja … das klappt so leider nicht, wie schon vermutet, denn die wenigsten Scheiben sind ganz flach und bieten so Halt für die schwachen Saugnäpfe.
Das klappt evtl. in alten Traktoren oder LKW, aber auf keinen Fall in einem kugeligen Beetle ;-)

Aus dem Flachheizer kommt eine laue Wärme, die mit max. 200W für die schnelle Aufhetzung nicht gedacht ist. Das Ganze braucht also Zeit.
So habe ich die Heizung über den gesamten Arbeitstag eingeschaltet im Fahrzeug gelassen.
Das Ergebnis ist ein angenehm temperiertes Fahrzeug zum Abend hin.

Und die Energiebilanz? Wenn ich über eine Zeitschaltuhr die Heizung von 05:00 Uhr bis 21:00 Uhr laufen lasse, wären in 16 Stunden 3,2kW verbraucht.
Maximal, denn die Heizung schaltet sich bei etwa 60°C an der Heizwendel aus.
Dafür habe ich allerdings ein über die Zeit konstant angenehmes Klima im Auto, Sitze, Lenkrad etc. sind warm, Scheiben frei.

Natürlich muss sich das Konzept noch in der Praxis beweisen, aber ich denke, hier habe ich einen Weg für mich gefunden, mindestens den Herbst bequem zu gestalten.

Ein Hinweis zu der APA Klapp-Scheibenheizung:
Die Zuleitung ist viel zu gering im Leitungsquerschnitt.
Hier werde ich mir Boxenkabel aus dem Baumarkt besorgen, mit 4qmm oder 6qmm sollte die Leitung kalt bleiben.
Als zweites würde ich bei bestandenem Test eine feste Installation der 12V Zuleitung planen oder mindestens einen 12V Stecker suchen, der eine eingebaute Sicherung und evtl. einen Thermoschutz hat.
Es fließen dauerhaft 16A durch, das wird sonst warm!
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Dienstag, 12. August 2014

Rallyevideo veröffentlicht

Der Veransalter der 4. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye hat ein Video der diesjährigen Rallye veröffentlicht, welches auch auf Youtube zu sehen ist:



https://www.youtube.com/watch?v=qTplZGwlJQk
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Dienstag, 29. Juli 2014

Typ2 Ladekabel mit Notfunktion

Bisher konnte ich mein Ladekabel Typ2 auf CEE nicht testen.
Allerdings habe ich ein paar Vorbereitungen getroffen, damit die Ladung reibungslos abläuft.
Zum einen habe ich mir eine Art Notfunktion eingebaut, die Franz mir empfohlen hat.

Ursprünglich wird über einen Reet-Kontakt eine Steuerleitung geöffnet (CE zu PE), damit die Ladesäule die Ladung unterbricht und den Stecker wieder freigibt.
Sollte das mit dem Magneten von außen nicht klappen, habe ich eine einfache dünne Leitung nach draußen gelegt. Schneide ich diese durch, sollte der Stecker wieder freigegeben werden.

Zusätzlich habe ich den Strom gemessen, den das TC Ladegerät aufnimmt.
Bei voller Kraft fließen 24A in das Ladegerät, 0,5A brauchen die Lüfter.
Ich habe eine kleine Platine gelötet, mit einem Schalter, der das Ladegerät so drosselt, dass der
Strom eingangsseitig auf 15,5A reduziert ist.
So kann ich nun an 16A Ladesäulen und 32A Ladesäulen laden, ohne die Sicherung rauszuhauen.
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Dienstag, 8. Juli 2014

Typ2 Adapter 32A auf CEE 400V/32A im Selbstbau

Für unsere Ostseetour im nächsten Jahr benötigen wir ein Ladekabel, mit dem wir an den öffentlichen Typ2 Säulen laden können.
Daher habe ich mir einen Typ2 Stecker bestellt und alles nötige, um ein Adapterkabel herzustellen.

Bals Typ2 Stecker 32A, Kabel (H07BQ-F 5x6 qmm), Kupplung 400V/32A, 880 uns 220 Ohm Widerstand, Reedschalter.


Mir war es wichtig, einen Stecker aus möglichst deutscher Herstellung zu bekommen, da ich von einigen chinesischen Stecker schon ein paar negative Erfahrungsberichte gelesen habe.
Bei z.B. Dostar sind die Anschlüsse meist zu quetschen, was ein späteres Umsetzen des Steckers deutlich erschwert, bis unmöglich macht.

Daher haben wir uns für einen Stecker der Firma Bals entschieden, den ich inklusive der benötigten Widerstände und Reedkontakt von der Firma Lechner & Bettermann bekommen habe.
Dort gibt es auch fertige Kabel zu kaufen, falls man sich den Umbau nicht zutraut, ein geprüftes Kabel haben möchte, oder ein anderen Adapter wünscht.



Die Verkabelung habe ich nach der Anleitung aus dem Elweb-Forum übernommen, die an allen gängigen Säulen funktionieren soll.
Das Kabel ist durch die 220 Ohm auf 32A codiert.
Der Reedschalter kann von außen mit einem Magneten betätigt werden und so die Ladung unterbrechen, um den Stecker freizugeben.

Und so sieht dann das fertige Adapterkabel aus.
6 Meter lang, damit man auch in zweiter Reihe, oder versetzt neben der Säule laden könnte, falls jemand die Säule blockiert. Zur Not liegt noch ein 10m CEE Verlängerungskabel im Kofferraum.

In den nächten Wochen werde ich das Kabel an unterschiedlichen Ladesäulen testen, damit ich sicher im Umgang werde und auch sicherstellen kann, dass es funktioniert :-)


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Freitag, 27. Juni 2014

The Ocean Cleanup - Plastikfischen im Ozean

Ich möchte euch ein Projekt näher bringen, welches nichts mit Elektroautos an sich zu tun hat, aber ein wichtiges Umweltproblem angeht.

Hierbei geht es um ein Team, welches sich keine geringere Aufgabe gesetzt hat, als die Ozeane von Plastik zu befreien.
Wenn auch nicht zu 100%, dann doch bitte so viel der 90.000.000 Tonnen (!) wie es nur irgendwie geht.



Da das nicht mit einem Eimer und einem Netz am Stock zu bewältigen ist, benötigt die Organisation Gelder, die sie derzeit sammeln:
https://fund.theoceancleanup.com

Ab 4,56€ könnt ihr Teil des Projekts werden oder auch einfach euer Gewissen etwas erleichtern ;-)



Mehr über die Idee, das Team, die Umsetzung findet ihr hier:
http://www.theoceancleanup.com

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40.000 Kilometer elektrisch unterwegs

Heute war es so weit. Unser Tacho zeigt das erste Mal die 40.000 km Marke!
Ursprünglich war der Beetle mit einem 2.0L 85kW Motor ausgestattet und hätte in der Zeit 7,2t CO2 in die Atmosphäre gepustet.

Wir haben bei etwa 24kWh/100km inkl. Ladeverluste 9600kWh Strom "getankt".
Einen Großteil aus der eigenen Solaranlage, sonst Ökostrom.
1.920,- Euro haben wir für Elektrizität gezahlt. etwa 5.000 Euro wären es in Benzin gewesen.

Zusätzlich eingespart haben wir entfallene Zündkerzen, Ölwechsel etc.
Schwer zu sagen, wie viel das ausmachen würde.

Als Fazit kann man sagen, dass wir immer noch mehr als glücklich sind, dass wir uns 1995 für die Elektromobilität entschieden haben und werden auch zukünftig alles daran setzen, elektrisch zu fahren.

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Freitag, 20. Juni 2014

Rallyebilder 2014 veröffentlicht

Der Veranstalter der 4. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye hat die ersten Bilder der Rallye veröffentlicht (http://www.emobil-rallye.com/index.php/medien/bilder).
Es waren Fotografen und Kamerateams vor Ort, es wird also bald auch Filme zur Rallye geben.
Hier eine Auswahl mit Fotos unseres Teams:











Ein herzliches Dankeschön an unseren Rallyesponsor:

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