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Freitag, 23. September 2011

DC Wandler selber bauen

Ganz so wie es die Überschrift vermuten lässt, ist es dann doch nicht, aber ich habe mir überlegt, aus den vorhandenen Bauteilen einen leistungsfähigeren DC-Wandler zu bauen, um die Batterie ein wenig zu entlasten.
So kann ich auf eine kleinere Bordbatterie zur 12V-Versorgung zurückgreifen, die nur als Puffer und zur Versorgung der Instrumente dienen soll.
Ich habe mir wärend der Bauphase des Beetle vier TDK-Lambda / Densei-Lambda PH300F110-12 ersteigert, die ich parallel schalten möchte und damit zwischen 49A (zwei Stück) und 98A (vier Stück) an Leistung entnehmen kann.Ich denke, 49 Ampere sollten reichen, kommen wir derzeit doch mit dem 30A Chennic DC-Wandler aus.
Es wird ein bisschen Überlegung nötig sein, um die Bauteile, Kühlkörper etc. in ein ansehnliches und robustes Gehäuse zu bringen, aber da die Zeit hier nicht drängt, werde ich mir ein paar Gedanken dazu machen, sobald die Schaltung steht und funktioniert.


Aus den Datenblättern und Unterlagen habe ich diese Schaltung zusammengestellt und gezeichnet:


Parallel .pdf
PH300F110-12 Unterlagen

Kommentare:

  1. Hi Michael,
    wozu die 1mH zwischen V+ und V- ? Das ergibt einen satten Kurzschluss! Um die Störungen zu dämpfen, brauchst du an dieser Stelle eine Gleichtaktdrossel. Sonst hast du die ganze Takterei auf deinem 144V-Netz.

    Dann würde ich das Poti zum Regeln der Ausgangsspannung wie Abbildung c) bei deinem PARALLEL.PDF machen. So wie jetzt müsstest du ja alle Wandler getrennt von einander auf die selbe Spannung einstellen. Ebenso würde ich noch Dioden in die Leitung setzen um einen möglichen Rückwärtsstrom zu verhindern.

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  2. Genau so wie Daniel das erklärt ist das!
    Wobei ich persönlich die Dioden am Ausgang
    nicht für unbedingt erforderlich halte,
    aber schaden tun die da sicher nicht.
    mfG
    Franz

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  3. Wenn alles gut aufgebaut, getestet und für gut befunden, würde ich die Dioden auch weglassen (wegen Wirkungsgrad).

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  4. Noch etwas: Den 1000uF Elko am Ausgang würde ich persönlich noch erhöhen. Da fließt ja einiges an Strom...Kapazität so zwischen 2000-4000uF. Die zusätzlichen Elkos sind auch nicht teuer, da 25V.

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  5. Das mit der Drossel etc. ist auch
    im Datenblatt, 2.Seite beschrieben.
    ebenso der Ausgangselko mit
    MINDESTENS 1000µF.
    Das wird ohnehin noch schwierig, die
    drei so hinzutrimmen, dass sie wirklich
    synchron laufen, also alle etwa gleichen
    Strom liefern.Aber das scheint ja bei
    den Dingern sogar vorgesehen zu sein.
    Ich habe mit denen noch nicht gearbeitet.

    Mindestens genau so wichtig ist es in Deinem
    Fall aber auch, die 12V "Batterie" beim Laden
    der Fahrakkus auch gleich mitzuladen.
    und wenns nur 2-3 A sind, das reicht dann
    auch übernacht für einen vollen Akku.
    (meines Wissens hast Du so was noch nicht)

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  6. Danke für die Hinweise! Ich ändere mal den Plan und poste ihn neu.
    Zur Entlastung der 12V-Versorgung habe ich überlegt, den DC/DC Wandler dauerhaft laufen zu lassen.
    Wenn ~1,5A im Ruhemodus auf der 12V-Seite fließen, sind das auf der 144V-Seite etwa 0,13A, +~10% Verluste also max. 0,2A.
    Das sollte den Fahrakku nicht weiter jucken.

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Vielen Dank.