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Samstag, 12. März 2011

Batterieentladung und Zelldrift

Nach unseren ersten 2000km Fahrt, habe ich festgestellt, dass bei Ladeendspannung die Zellen leicht unterschiedliche Spannungen aufzeigen. Nichts wirklich dramatisches und alles noch weit unter der maximal zulässigen Spannung, aber dennoch wollte ich kein Risiko eingehen und habe mir vorgenommen, diese auf ein Niveau zu bringen.
Leichter gesagt ans getan, denn die Differenzen der Zellen sind wirklich nur am unteren und oberen Ende zu messen und das dann noch nicht einmal dramatisch.
Die höchste Differenz ist +0,05V zur Batterie mit der geringsten Spannung.

Letztendlich hat sich beim Entladen gezeigt, dass ich auch nur diese beiden Zellen im Auge behalten muss (eigentlich sogar nur die eine).
So habe ich also 170Ah kontant 27A auf den letzten 30Ah aus dem Pack gezogen und bin bis 2,85V / Zelle gegangen.
Das Problem: die Zellen steigen in der Spannung wieder an, sobald die Last abgeklemmt ist. In unserem Fall auf 3,22V und das durch die Bank weg, also alle Zellen!

Hmmm, war der Plan doch, die Zellen parallel auf 3,0V mit dem Labornetzgerät zu laden. Nun sind diese aber schon wieder auf 3,22V und somit muss ein neuer Plan her.
Erstmal alle Zellen parallel schalten, was laut Tipp und Erfahrungsbericht zu einem "Equalizer"-Effekt führen soll und die Zellen untereinander ausgleichen soll.
Auch wenn ich es nicht ganz glauben mag, dass bei nun wieder gleicher Spannung überhaupt irgendein Strom zwischen den Zellen fließt, habe ich das einmal aufgebaut. 3,22 Volt ist das Ergebnis, nicht wirklich erstaunlich, aber was tut man nicht alles für die Wissenschaft ;)Mein Labornetzteil (Manson NSP-2050) läßt sich bis 20V einstellen und liefert max.5A Strom. Also habe ich versucht, die Spannung auf 3,25V einzustellen, Das Ladegerät macht allerdings ein paar Sprünge, so dass ich nicht auf zwei Stellen hinter dem Komma genau einstellen kann. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Also so lange probiert, bis 3,26V auf dem Display steht und an das Batteriepack anschließen:

Kommentare:

  1. Hi, I have a question about the Manson NSP-2050 power supply. Is the CC (constant current) mode working as it should? Example, if you connect a load to the power supply and lower the current until CC mode is enabled - does it actually limit the maximum current?

    Thank you,
    Miki

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  2. Hi Miki,

    welcome to my blog.
    The NSP-2050 seems to limit the current all good.
    I havn't played around with it, but in this case, it holds the adjusted current quite accurate.
    The maximum output current is limited to 5 Amps by the power supply itselfs, so you won't get more Ampere out of it.

    Michael

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  3. One more thing about the charge current: The manufactor recommend a C/30 cut of current at 3,6V, thats 4Amps for the 120Ah cells.
    So this kind of charging as seen above might not be the best way to charge them :)

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Vielen Dank.