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Donnerstag, 31. Dezember 2009

Motor ist schon verpackt

Wir haben heute einen voraussichtlichen Liefertermin für unseren D&D ES-31B Motor bekommen.
Wie es aussieht, wird uns der Motor am 07. Januar per Luftfracht und FedEx zugestellt.
Das wäre früher als ich erwartet habe, aber für unseren Umbau natürlich super.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Unterstützung und Verzögerungen

Der ein oder andere wundert sich über den stockenden Fortschritt. Wir haben auch schon einige nette Mails mit Hilfeangeboten bekommen, dafür vielen lieben Dank!
Wir sind für jede Hilfe dankbar und freuen uns, dass so viele durch eigene Kraft, Wissen, Spenden oder auch nur durch Lesen unseres Blogs an unserem Projekt teilnehmen.

Das wir zur Zeit nicht mit dem Schraubenschlüssel unter dem Auto liegen, hängt ein wenig daran, dass wir im März Nachwuchs bekommen und daher das Haus umbauen :-)
So wird derzeit eher der Pinsel und der Quast geschwungen, statt Voltmeter und Schweißgerät.

Nichtsdestotrotz drängt uns der Zeitplan, denn im nächsten Jahr brauchen wir wieder ein zweites Auto und somit muss der Beetle fertig werden.
Also in die Hände gespuckt und weiterarbeiten ;-)

zu verkaufen: Motor Thrige-Titan TTL 200B

update: verkauft

Wir verkaufen einen Thrige-Titan Drehschlussmotor vom Typ TTL 200B
Der Motor hat bei 80V, 334A und 2800 Umdrehungen eine Leistung von 21kW.
Die Maximaldrehzahl ist mit 8000 Umin/-1 angegeben.

Für jemanden, der mit ~80 Volt einen Umbau plant sicher eine gute Basis.
Zu dem Motor gehören zwei Bosch Motor Controller.
Der eine ist die originale Steuerungseinheit, der zweite ist als Bonus im Paket, ebenso zwei Schütze, von denen eines ein Wendeschütz ist.

Der Motor wiegt 45kg, die Controller je ca. 5kg.

Stromlaufplan ist ebenfalls dabei und wenn ich sie nicht mehr benötigen kann, auch die Motorkupplerscheibe, die für unseren VW passend angefertigt wurde und auch im Golf und Co passen müsste.
Der Motor wurde am 11.09. von einer Firma für Elektromotoren getestet: zum alten Beitrag

Mailt uns einfach bei Fragen und Interesse: e-vw@brainzel.de
Wir würden uns freuen, wenn der Motor in einem anderen Umbau zum Einsatz kommt :-)

NACHTRAG: Der Motor ist bereits verkauft und wird in Österreich in einem Fahrzeug verbaut.

Heizungen sind fertig

Wir haben aus der Schweiz die Information bekommen, dass unsere Heizungen zur Abholung bereit liegen.
Leider hat MES-DEA Weihnachtsferien und somit können wir die Lieferung nicht planen und auch eine mögliche Abholung nur zum Teil.

Als Privatperson kann ich leider nicht DHL beauftragen, die 11kg aus der Schweiz zu mir zu bringen, daher werde ich eine Firma suchen, die das kann und uns helfen möchte.

Wäre der Weg nicht so weit, dann wären wir glatt mit dem Auto oder Zug runtergefahren, aber die Kosten wären viel zu hoch dafür :-)

Wen jemand zufällig in den ersten Tagen im neuen Jahr durch Stabio fährt und Lust hat mir ein Paket zu schnüren, darf sich gern bei uns melden ;-)

Ja, ja, der Teufel ist und bleibt ein Eichhörnchen!

D&D Motors ES-31B 144 Volt

Wir haben in den letzten Wochen ein paar Überlegungen zu unserem Motor angestellt. Da der Thrige-Titan für unsere Bordspannung so nicht vorgesehen ist und auch der Curtis Controller eher für Reihenschlussmotoren gedacht ist, haben wir über eine Alternative nachgedacht und auch eine gefunden.

Leider sind die Preise für die Motoren in Deutschland ungleich höher als bei einem Direktimport aus Amerika (ja, auch inkl. Versand und Steuern) und so haben wir direkt in Amerika bestellt.

Der neue Motor ist von der Firma D&D Motors und ein Typ ES-31B.
Die Betriebsspannung reicht von 72 Volt bis 144 Volt und deckt damit unseren gesamten möglichen Bereich ab, würde sogar eine mögliche, spätere Erweiterung auf 144V zulassen.


Das bedeutet für uns, dass wir einen neuen Anschluss für den Motor zum Getriebe benötigen und einen Motor samt Controller und Schütze für ~80V abzugeben haben :)

Nachtrag von EVDrives:
72-120 V DC Series Motor
10 HP @ 72V Continuous Rated *
72 Ft /Lbs Torque Peak
30 HP Peak @ 72V 450 Amp Controller
54 HP Peak @ 96V 600 Amp Controller
62 HP Peak @ 120V 550 Amp Controller
90 HP Peak @ 144V (Quelle: Thunderstruck Motors)
1.25 single-shaft, 6.7" Dia by 15.0" Long
Actual weight 83 lbs
technische Zeichnung

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Frohe Weihnachten

Wir möchten allen Lesern und besonders unseren Unterstützern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest wünschen.

Besonderen Dank geht an Bernd, Brian, Britta, Dieter, Ethan, Hans-Jürgen, Herbert, Jack, Jan, Jörn, Jörg, Jürgen, Luka, Lukas, Mathias, Paul, Rüdiger, Volker.

Auch bei einigen der unterstützenden Firmen möchten wir uns bedanken, unter anderem bei Doktor Delle, EVTV, ISN, Jean Müller, MES-DEA.

Frohe Weihnachten! :-)

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Doppelschlussmotor

Unser Thrige-Titan TTL 200B ist wie schon erwähnt ein Doppelschlussmotor oder auch "Compoundmotor" (Compound Wound DC Motor). Für den Einsatz in einem Elektroauto ist er nicht der ideale Kandidat, wenn man den Ausführungen der amerikanischen Umbaukollegen folgt.
Der "beste" Motor wäre in der Tat ein Asynchron-Wechselstrommotor, allein schon durch den bürstenlosen Aufbau fallen "Wartungen" aus.
Allerdings scheint die Steuerung teurer zu sein und die benötigte Spannung sollte viel höher sein, als die meist genutzten 96V.
So nutzen viele einen Gleichstrom-Nebenschlussmotor (Series Wound DC Motor) für ihr Projekt.

Was mir bei unserem Doppelschlussmotor gefällt, ist die Eigenschaft, dass er bei Belastung nur geringfügig in der Drehzahl sinkt. Die Leistung steigt mit zunehmender Belastung, ebenso der Wirkungsgrad, was erstmal gut klingt. Und im Leerlauf geht er nicht durch.

Durch die unterschiedliche Zuschaltung der Reihen- und Nebenschlusswicklung kann der Motor in seinen Eigenschaften verändert werden.
Überkompoundierung (z.B. 100% Wicklungsanteil der Reihenschlusswicklung) wirkt sich mit einer stärkeren Abnahme der Drehzahl bei Belastung aus. Zudem ist das Anzugsdrehmoment höher, was bei den 1200 kg sicher beim Anfahren behilflich sein wird.
Unterkompoundierung (z.B. 30% Wicklungsanteil der Reihenschlusswicklung) sorgt für eine höhere Drehzahlstabilität bei Belastung.

Da wir später fünf Gänge zur Auswahl haben, Endgeschwindigkeit nicht unser Ziel ist und lieber in einem der kleineren Gänge verbleiben möchten, wird die Überkompoundierung unser Favorit sein.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Motorklemmbrett

Nach ein paar Testläufen des Elektromotors am Getriebe, ist uns die Drehrichtung aufgefallen. Egal welche Polarität, der Motor dreht sich in eine Richtung.
Soweit so gut, nur ist das die falsche :)
Ich werde mal schauen, wie die Verdrahtung des Klemmbretts geändert werden muß, um die zwei Wicklungen so zu schalten, dass diese genau in die andere Richtung drehen.
Derzeit sind die unten angefügten Brücken gelegt:
D1 - D2 wird dabei die Reihenschlusswicklung sein
E1 - E2 ist die Nebenschlusswicklung.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Steuerungsebene noch unverdrahtet

Über dem Motor habe ich eine zweite Ebene, auf der ich die Steuerung unterbringen möchte.Das Potentiometer (5kOhm), die Motorsteuerung (Curtis 1221C), ein Messshunt (500A, 50mV), ein Hauptschütz (Albright SW200) und der DC/DC-Wandler (Melcher K2000) haben schon Ihren Platz gefunden und werden in den nächsten Tagen miteinander verbunden.

Motoraufhängung: Ebenen eingezogen

Mir hat die Aufhängung für den Motor und der Anschluß an die Getriebeglocke ein Zeit lang Kopfzerbrechen bereitet. Der Motor ist für die Montage auf einem flachen Untergrund vorgesehen. 90% der mir bekannten Umbauten gehen dabei anders vor und schrauben den Motor direkt an eine rund 2cm starke Platte zwischen Motor und Getriebe. Bei dem New Beetle ist die Motor-Getriebeeinheit allerdings so nicht möglich.

So musste ich mir etwas überlegen und habe mich zu der im Bild zu sehenden Konstruktion entschieden.Dabei werden an der Trennplatte zwischen Motor und Getriebe zwei waagerechte Ebenen über je einen Winkel angeschraubt (rechts aufliegend). Zusätzliche Aluminiumwinkel verhindern das einknicken der Ebenen zur Mitte hin.
Auf der Linken Seite habe ich für die Verbindung der Ebenen zur gummigelagerten "alten" Motorhalterung zwei Gewindestangen gewählt.
Die M12 Stangen laufen durch zwei Vierkantrohre, die die Ebenen auf der richtigen Höhe halten.
Damit der Motor später nicht von den in der Nähe befindlichen Reifen verdreckt wird und nicht dem Spritzwasser ausgesetzt wird, werde ich die komplette Ebene mit Plexiglas "abdichten". Für den nötigen Luftaustausch sorgen mind. vier 12V Lüfter, die ich von Marc aus einem alten Apple-Rechner bekommen habe, der sonst auf den Müll gelandet wäre (mein Dank an dieser Stelle).

Kaum Zeit für e-mails

Ich muss mich hier einmal bei allen entschuldiegen, die mir jede Menge e-mails mit Informationen zusenden, Fragen haben oder einfach nur einen Gruß hinterlassen möchten. Die Zeit ist gerade in der Vorweihnachtszeit knapp und zudem möchte ich den Beetle so weit vorbereiten, dass ich im Januar nur noch die Heizung einbauen muss und zum TÜV vorfahren kann.
Ihr seid nicht vergessen und wir freuen uns über jede mail. Sobald wir wieder Zeit haben, versuche ich allen zu antworten.

Es wurmt mich schon ziemlich, dass ich den von mir gesteckten Zeitplan nicht einhalten kann, aber so ist das nunmal, wenn man etwas baut, was in der Form noch niemand vor einem getan hat und Teile aus der ganzen Welt verbaut.
Viele Dinge ergeben sich erst, wenn Teile eintreffen, oder zusammengesetzt werden sollen. Die Planung ist daher sehr schwierig.
Nächster geplanter Termin für die technische Abnahme ist Januar 2010.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Post aus der Schweiz

Nach wochenlangen Telefonaten, mails und faxen mit MES-DEA / Cebi habe ich gestern endlich die Rückmeldung bekommen, dass unsere Bestellung der Heizungen an die schweizer Produktion übergeben wurde und die drei RM4 zusammengeschraubt werden!
Rechnung steht noch aus, Lieferung ist noch nicht terminiert, aber für uns schon ein gutes Zeichen, dass etwas passiert :)
Wenn ich die anfänglichen Infos annehme, dann dauert es jetzt vier bis sechs Wochen, bis die Heizungen bei uns ankommen.

Dienstag, 1. Dezember 2009

50 Jahre Automobilbau oder warum New Beetle statt Käfer?

Hin und wieder fragen uns Leute, warum wir gerade den New Beetle gewählt haben.
Zum Beginn unseres Projekts habe ich schon einmal darüber berichtet, dass wir erst einen VW Käfer im Visier hatten.
Eine aufwändige Restauration, mangelnder Komfort und die Sicherheit sind schlussendlich Gründe gewesen, ein neueres Auto als Basis zu wählen.

Dazu habe ich ein interessantes Video gefunden:Zum 50. Jubiläum des "Insurance Institute for Highway Safety" wurde das Video erstellt, in dem ein 1959 Chevy Bel Air gegen einen 2009 Chevrolet Malibu antritt.

Ähnlich dürfte der Crashtest Käfer gegen New Beetle aussehen ;)

Montag, 30. November 2009

Motoraufhängung

Am Sonntag konnte ich ein paar Stunden am Beetle arbeiten. Ich habe die Zeit genutzt eine Motoraufhängung zu bauen. Zumindest ist der Grundstein gelegt.Die Grundplatte für den E-Motor ist bereits fertig und wird noch lackiert.Die zweite Ebene (oben) wird für die Steuerung und ein paar Relais / Schütze genutzt.

Querlenker und Spurstangen

Was mich am Wochenende ein wenig aufgehalten hat, war die Reparatur unseres Benziners. Der VW Passat musste nach 150Tkm neue Querlenker bekommen. Wir haben uns für einen kompletten Austausch aller Lenkungsteile entschieden, da wir eh alles auseinander nehmen mussten.
Ein Reparatursatz (Febi/Bilstein), 4 1/2 Stunden Arbeit, ein paar Kaffee und ein Haufen Schokomuffins später knarzt nichts mehr in der Lenkung und wir können uns nach Spur- und Sturzeinstellung wieder mit dem New Beetle beschäftigen.
Vielen Dank an Jan für die Hebebühne, Mathias und Marius für die Hilfe und Cindy für die Versorgung mit dem leckeren Gebäck ;)

Zapfen gefräst

Schon am Samstag habe ich den gefrästen Zapfen zurückbekommen. Vielen Dank noch einmal an Hans-Jürgen und Volker, die ein paar Lehrlinge für diese Aufgabe begeistern konnten.Dieser Zapfen wird später die Kraft des Elektromotors auf das Getriebe übertragen. Damit ist ein wichtiges Teil fertig und kann nun eingebaut und angepasst werden.

Freitag, 27. November 2009

Heute wird gefräst

Wenn alles klappt, dann wird heute der Zapfen gefräst, der die Kupplungsscheibe bzw den Motorkuppler mit dem Elektromotor verbinden soll.
Gestern habe ich eine Skizze erstellt und besprochen, heute könnte schon an der Fräsung gearbeitet werden.
Wenn alles klappt, dann bekomme ich zum Anfang der nächsten Woche dieses wichtige Teil wieder zum Einbau zurück.

Damit wäre der Großteil der Mechanik abgeschlossen und ich kann mich um die Verkabelung des Elektromotors, der Steuerung und der elektronischen Helfer machen.

Donnerstag, 26. November 2009

Erzwungene Pause

Nach über einer Woche Zwangspause durch Krankheit, wurde gestern wieder mit der Arbeit an dem New Beetle begonnen.
Die Getriebeglocke ist nun mit einer Aluminiumplatte verschlossen und für die Aufhängung des Motors sind Schablonen und Halterungen erstellt.
Bis zum Wochenende werde ich versuchen die Motorhalterung so vorzubereiten, dass der Antriebsstrang komplett ist.

In der Zwischenzeit versuche ich weiter einen genauen Termin für unsere Heizungen zu bekommen und die nötige Abwicklung des Kaufs zu organisieren.
Hätte nicht gedacht, dass das so ein hin und her gibt, aber auch kleine Schritte bringen einen an das Ziel ;-)

Zum nächsten Beitrag werde ich wieder Bilder knipsen, um den Status zu zeigen.
Das Wochenende werde ich teilweise für unsere Benzinkutsche opfern müssen, um Querlenker und Spurstangen zu tauschen :-/

Sonntag, 15. November 2009

Motorkuppler und Kupplungsscheibe zusammen

Was wäre man nur ohne Verwandte, Freunde, Bekannte und Beziehungen :-)
Für die Montage der Verbindungsscheibe mit dem Rest der Kupplung mussten 16 Löcher gebohrt werden und anschließend M5 Gewinde geschnitten werden.
Gleich zwei Möglichkeiten deren Säulenbohrmaschine zu nutzen, wurden uns von Herbert und Hans-Jürgen angeboten. Vielen Dank dafür.16 Löcher mussten mit einem scharfen 4,2mm Bohrer, einer Menge Schneidöl und einem Plausch gebohrt werden. Das Ergebnis sah dann so aus:Das Schneiden der Gewinde hat mindestens genau so lange gedauert, ging aber reibungslos, so dass wir bald darauf die Scheiben zusammenschrauben konnten.Wieder zu Hause angekommen, habe ich die Verbindungsscheibe gleich mal ausprobiert. Sieht super aus, wie sie da so in der Getriebeglocke hängt. Genau so wie ich es mir vorgestellt habe.Durch das Bohren an der Säulenbohrmaschine und das hin und herziehen, ist die Schutzlackierung ein wenig zerkratzt worden. Schnell ein wenig Lack aus der Dose und das Ganze sieht wieder aus wie neu.

Motorkupplerscheibe bekommen

Heute habe ich an unserer Motorkupplerscheibe gearbeitet und dabei ist mir aufgefallen, dass wir deren Ankunft noch gar nicht im Blog erwähnt haben.Wir hatten unheimliches Glück, dass uns die Firma ISN aus Handewitt so tatkräftig unterstützt hat und uns die Scheibe zwischen Motor und Getriebe erstellt hat.
An der Scheibe haben die Auszubildenden ganze Arbeit geleistet und uns damit einen unschlagbar günstigen Preis anbieten können.
So wurde unser Projekt ein weiteres Mal von einer lokalen Firma hervorragend unterstützt. Vielen Dank an Herrn Petersen und sein Team von ISN

Freitag, 13. November 2009

Sammelbestellung bei MES-DEA

So, nach zwei Wochen der Vorbereitung, Telefonate und e-mails wird heute bestellt.
Von den ursprünglich 8 Anfragern sind noch 3 (inkl mir selbst) über, die definitiv eine RM4 Heizung bei MES-DEA bestellen werden.
In Amerika wird dieser Typ Heizung für etwa 480 Euro verkauft. Steuern, Versand etc. würden dafür sorgen, dass der Preis fast an die 600 Euro Marke langt.

Nach den Vorgesprächen mit dem zuständigen Sachbearbeiter erhoffe ich mir durch die Sammelbestellung direkt in der Schweiz , die anvisierten 450,- Euro halten zu können.

Von den angebotenen Versionen werden wir zwei unterschiedliche bestellen:
1 x Version 72/200V - 2000W
2 x Version 100/250V - 3000W
.pdf der Heizung

Nach Auftragseingang und Bezahlung werden die drei Heizungen in Handarbeit erstellt und nach drei/vier Wochen können wir mit einer Lieferung rechnen.

Dienstag, 10. November 2009

Jack Rickard's Mini Cooper Umbau

Heute möchte ich euch eine englischsprachige Seite empfehlen, die dem einen oder anderen schon bekannt sein dürfte.
Die Umbauseiten von Jack Rickard und seinen Helfern.
In seinem Blog schreibt er sehr ausführlich über seinen Umbau eines Porsche Replika und seinem aktuellen Umbau, einem Mini Cooper.
Zusätzlich hat er auf seiner Homepage recht ausführliche und lange Videos, in denen er z.T. auf die Unterschiede von einzelnen Komponenten eingeht.

Äußerst empfehlenswert für alle die einen eigenen Umbau planen:
Blog
Homepage

Montag, 9. November 2009

Umbau verzögert

Leider hat mich eine Erkältung um über eine Woche zurückgeworfen, so dass unser Zeitplan um eine weitere Woche nach hinten geschoben wurde :-/
Als große offene Punkte haben wir noch die Heizung, die voraussichtlich morgen in einer Sammelbestellung aufgegeben wird und etwa drei/vier Wochen Produktionszeit benötigt.
Ein weiterer Punkt ist die Anzeige EVision, die erst wieder am Ende des Jahres erhältlich ist. Für uns bedeutet das, dass wir vorerst ohne die Anzeige auskommen müssen. Eine "altmodische" Spannungs- und Stromanzeige wird vorerst ausreichen müssen :-)

Der Motorkuppler ist fertig und muss montiert werden, die Grundplatte für den Motor angebaut werden, die Servopumpe eingebaut und wie die Vakuumpumpe angeschlossen werden.
Dann noch alles verdrahten, den Innenraum wieder zusammenpuzzeln und ab zum TÜV ... hört sich doch fast nach einem Plan an ;-)

Mittwoch, 28. Oktober 2009

WDR Servicezeit Mobil

Gestern lief im WDR ein Beitrag "Elektroautos Marke Eigenbau" in der Reihe "Servicezeit:mobil". Ethan Arnold und Nico Steffen zeigen dort die Früchte Ihrer Arbeit.Wärend Ethan bereits zum TÜV und der EMV vorfahren durfte, wurde Nico dabei gefilmt, wie er in drei Tagen versucht, sein Auto fit zu bekommen.
Aber schaut euch das Video am besten einfach einmal an, es lohnt sich ;-)
Link zum Video: hier lang

Sponsoren: one2one

Sponsoren gesucht für:
Motorkuppler: 85,- Euro
TÜV Sonder-/Einzelabnahme: 280,- Euro
Heizung (MES-DEA RM4): 450,- Euro
Anzeige für das Cockpit (EVision): 490,- Euro
EMV-Prüfung (Elektro-Magnetische Verträglichkeit): 1400,- Euro

Dafür geboten:
- dauerhafter Link im gut besuchten Blog, der von den Top-Suchmaschinen erfolgreich indexiert wurde und häufig "besucht" wird.
- dauerhafte Nennung unter "Sponsoren" und bei der Vorstellung des Artikels im Blog
- dauerhafter Link auf späterer Umbauseite www.e-beetle.de mit geplantem zweisprachigen Leitfaden ("How to build your own electric vehicle!")
- mögliche Nennung / Logo bei Berichten in TV und Zeitschriften
- mögliche Plazierung von Werbelogos auf dem New Beetle

Natürlich sind auch weiterhin Kleinspenden gern gesehen :)
Diese können unkompliziert und schnell über den PayPal-Spendenbutton oben rechts im Menü getätigt werden. Vielen Dank an alle Unterstützer!!!

Dienstag, 27. Oktober 2009

Unterdruckpumpe eingebaut

Die Unterdruckpumpe für den Bremskraftverstärker hat ihren Platz gefunden und zwar dort, wo vorher mal der Luftfilter für den Motor gesessen hat.Um die auftretenden Vibrationen abzufedern, hat die Pumpe von Haus aus schon eine Gummihalterung bzw ist in einem Gummi gelagert.
Damit sich keine störenden Geräusche auf die Karosserie übertragen, habe ich zusätzlich ein 4mm dickes Gummi zwischen Aufnahme und Pumpe eingesetzt.

Kofferraum ist wieder eingeräumt

Die Akkuwanne ist jetzt eingesetzt, isoliert und wieder mit Akkus gefüllt.
In der Mitte habe ich drei Löcher mit dem Kreisschneider ausgebohrt, um die PG-Verschraubungen für die Zuleitung (Plus/Minus) und eine 7x2,5 Steuerleitung einzusetzen.Von unten sieht das Ganze dann so aus:

Hohlraumversiegelt und eingebaut

Gestern konnte ich wieder einen kleinen Schritt nach vorn machen. Der Batteriekasten ist jetzt fest mit dem Rahmen und der Karosserie verschraubt und verklebt.
zwischen die einzelnen Lagen ist KFZ-Dichtmasse gespritzt worden, alle weiteren Öffnungen und Ritzen sind lackiert und mit Wachs versiegelt.
Sobald alles trocken und eingebaut ist, wird von unten noch ein Unterbodenschutz aufgetragen. So sollte Feuchtigkeit von unten und Rost kein Problem mehr sein.

Montag, 26. Oktober 2009

MES-DEA RM4

update: verkauft

Die Entscheidung ist gefallen! Wir werden unseren New Beetle mit einer rein elektrischen Heizung des TYPs MES-DEA RM4 erwärmen.
Die Heizung wird direkt an die Fahrspannung angeschlossen und hat in unserem Fall einen möglichen Spannungsbereich von 70-200V.
Sie wird 3000W Heizleistung bereitstellen (2kW bis 4kW ist bestellbar) und hat einen integrierten Temperaturfühler und eine integrierte Pumpe.
Der Behälter ist mit einem Schraubdeckel ausgerüstet, um einfach Flüssigkeit nachzufüllen.

Um an diese Heizung zu kommen, haben wir zwei Möglichkeiten:
Entweder in Amerika bestellen: Herstellung in der Schweiz, Export in die USA, Import nach Deutschland, was den Preis dadurch fast verdoppelt.
Oder direkt in der Schweiz bestellen. Allerdings müssen wir dann gleich drei Stück kaufen :-/

Wir haben uns für den direkten Weg entschieden und warten jetzt auf das Angebot inkl. aller Kosten. Wenn wir dort zuschlagen, haben wir zwei Heizungen des gleichen Typs zu verkaufen, falls jemand Interesse hat :)

Nachtrag: Ein erstes Angebot habe ich bekommen. Inkl. der Märchensteuer und Transport wird eine einzelne Heizung denke ich bei ~450 Euro landen.

Nachtrag 2:
Da die Nachfrage doch größer ist als ich es vermutet habe, hier mein Angebot an alle:
Bitte mailt mir (RM4@brainzel.de) euren speziellen Wunsch (Spannungsbereich, Leistung) und ich bestelle die Heizungen in einer Sammelbestellung.
Ich maile euch vor der Bestellung meine Bankverbindung zu, sonst wird mir das eindeutig zu teuer :-)

Schweißen mit Schutzgas

Vor einigen Jahren habe ich gelernt, wie man mit einem E-Schweißgerät und einem WIG-Schweißgerät umgeht.
An diesem Wochenende kam dann der praktische Unterricht für das Schutzgasschweißen dazu. Ich muss gestehen, dass ich anfangs einige Schwierigkeiten hatte und die schlechtesten Schweißnähte nördlich der Elbe ins Blech gebrutzelt habe.
Irgendwann war der Punkt gekommen, einfach das Schweißgerät und den Schirm zur Seite zu legen und an einer anderen Stelle weiterzuarbeiten.
Sonst hätte ich wahrscheinlich einen Wutanfall bekommen ;-)

Also auf zum Material einkaufen. Mein erster Gedanke war es, zu einem unserer Baumärkte zu fahren und dort nach einem geeigneten Blech zu schauen. Glücklicherweise ist mir vorher noch eine kleine Firma eingefallen, die Metallbau unter anderem für die Landwirtschaft im Programm hat.
Dort angekommen habe ich das richtige Blech in den genauen Maßen bekommen und das auch noch mit einer 5cm breiten 90° Grad Abkantung.
Passend für meinen Kofferraum, um die Öffnung der ehemaligen Radmulde zu schließen.

Am Sonntag habe ich mit neuem Elan und ein paar guten Ansätzen den Kampf wieder aufgenommen und die Bleche verschweißt. Und siehe da, mit ein wenig Abstand und einer Menge mehr Ruhe klappt alles wie am Schnürchen.

Motorkuppler

Am Freitag bin ich auf der Suche nach einer Firma gewesen, die mir die Verbindung zwischen dem E-Motor und dem Getriebe herstellt.
Dabei bin ich auf zwei Firmen gestoßen, die mir das Teil erstellen würden.
Am Mittwoch wird aus einer großen Welle ein Stück herausgedreht und am Wochenende könnte schon eingebaut werden.
Wir sind gespannt.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Sky Energy Zubehör bei Lieferung

Andreas hat mich gebeten einmal nach dem Zubehör zu schauen, das den Sky Energy Zellen beiliegt. Sein Interesse gilt den Verstrebungen, die z.B. 5 Zellen zu einem Block zusammenhalten.
Es wird viel darüber dikutiert, ob man dieses Korsett für die Batterien wirklich braucht. Es scheint sicher zu sein, dass die Zellen sich bei zu hoher Ladung / Entladung ausdehnen und nicht wieder zusammenziehen, was um die 1-3mm pro Zelle ausmachen kann. Bei einem Akkupack wie unserem wären das 13-39mm in der gesamten Länge.

Bei der Lieferung lagen zwei unterschiedliche Längen von Gewindestangen anbei.
12 Stück 360mm und 16 Stück 305mm
Die Haltebleche (28 Stück) sind 193mm lang, zu einem U gebogen ist die Kante jeweils 9mm hoch, das U ist 29m breit.
Es gibt vier Bohrungen: 2 unten mit einem Abstand von 182mm, 2 in einer der Seiten mit einem Abstand von 95mm.

Die fertig "gestrapsten" Batteriepacks sehen dann so aus:

Ladestation KeContact

Die Firma Keba hat auf der Messe eCarTec 2009 eine "Stromtankstelle" vorgestellt, die mir um einiges besser gefällt, als die von RWE.
Mit einem einfachen CEE-Stecker kann hier Strom aus einer Steckdose "gezapft" werden.
Es sind zwei Varianten vorgesehen: 1x400V 2x230V und die zweite Variante wäre 4x230V (alle jeweils 16A)
Für mich ein weiterer Grund diese Säulen zu bevorzugen: ohne Mitgliedskarte oder Grundgebühr wird hier direkt abgerechnet. Ähnlich wie am Parkautomaten werden hier EC-Karte und/oder Bargeld akzeptiert.


Weitere Informationen gibt es hier:Keba

Montag, 19. Oktober 2009

Tiefergelegter Akkukasten

Hans-Jürgen hat mir dabei geholfen einen Stahlrahmen zu schweißen, in den wir die Akkuwanne später von oben einlassen.
Dieser wird über dem Ausschnitt im Kofferraum des New Beetle angebracht und verschweißt, oder verschraubt.



Anfängliche Bedenken, dass der Kofferraum instabil werden würde, haben sich nicht bestätigt. Durch den zusätzlichen Rahmen wird sogar eine höhere Stabilität erreicht.

Dieses Teil ist aus dem Kofferraum geschnitten worden:

Und so wird es aussehen, wenn es fertig ist:

Die Wanne ist nur etwa einen Zentimeter tiefer als die bisherige Reserveradmulde und wird daher nicht den Fahrbetrieb stören.
Durch die Tieferlegung haben wir allerdings den Kofferraum zurück, der Schwerpunkt des Fahrzeugs ist niedriger, das Gewicht ist direkt hinter der Hinterachse, alle Akkus passen jetzt hinten in das Fahrzeug und dem TÜV wird es auch besser gefallen.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Heizung ist angekommen

Die ersteigerte Zusatzwasserheizung ist angekommen.
Sie stammt aus einem Volkswagen T4 Transporter, 2,5 TDI, Baujahr 2000, ist von der Firma Eberspächer und hat die Typenbezeichnung D3WZ.

Wer mehr über diesen Typ Zuheizer erfahren möchte, kann sich im T4-Wiki einen sehr detaillierten Überblick verschaffen.

Die 3,3kW Heizleistung wären für unsere Zwecke ausreichend und mit dem Know-How von Jörg würde auch der Einbau kein Problem sein.
Allerdings behagt mir der Gedanke noch nicht so gut, in einem Elektrofahrzeug mit einer Dieselheizung die Scheiben zu enteisen.
Zudem müssen noch einige Anschlüsse, Kraftstoffbehälter und ein Reservoir für das Wasser-Glykolgemisch erdacht und irgendwie untergebracht werden.

Durch ein Video vom amerikanischen Umbaukollegen Jack Rickard bin ich auf eine Art der Heizung gestoßen, die ich vor einigen Monaten schon einmal auf meinem Wunschzettel hatte.
Ein MES-DEA RM4 "fluid heater", der extra für Elektrofahrzeuge konzipiert wurde.
In einem zylindrischen Gehäuse ist alles enthalten, was für den Betrieb gebraucht wird. Einfach die Batteriespannung anlegen, fertig!
Pumpe, Thermostat, alles in einem kompakten Gerät - nur leider nicht billig :-/
Ca. 500,- Euro würde diese Art der Heizung kosten ... das heißt: sparen und Sponsoren suchen :-)

Sachspende von Jean Müller

Wir haben eine Sachspende von der Firma Jean Müller erhalten.
Nach einer sehr freundlichen Antwort auf unsere Anfrage nach einem gebrauchten Lasttrennschalter, waren wir überrascht, als nach ein paar Tagen ein Paket mit einem nagelneuen Lasttrennschalter bei uns eintraf.


Bei dem gestifteten Schalter handelt es sich um einen einpoligen NH-Sicherungslasttrennschalter LTL3-1/9 mit Einschwenkvorrichtung, der Sicherungen bis zur Größe von 630A aufnehmen und schalten kann.
Wir werden ihn nutzen, um die Batteriepackspannung komplett vom Rest der Schaltung zu trennen.

Vielen Dank noch einmal an die Firma Jean Müller.

Batteriekasten ist da

Herbert hat uns am Freitag unseren Batteriekasten gebracht.
Und er ist einfach super geworden! Die Wandstärke des V2A-Blechs ist mit 1,5mm doppelt so stark wie das Fahrzeugblech.
Zur zusätzlichen Stabilität hat Herbert uns zwei Streben am Boden angeschweißt.


Auch wenn es sich um nicht rostenden Edelstahl handelt, habe ich die Wanne grundiert und anschließend schwarz lackiert. So wird sie später unter dem Fahrzeug nicht unnatürlich auffallen.

Montag, 12. Oktober 2009

Ihr habt ja so Recht :)

Nach langem hin und her haben wir unseren gerade erst gebauten Batteriekasten aus Holz wieder ausgebaut.
Wir haben die Holzkiste extra noch einmal ausgebaut, lackiert und mit weiteren Winkeln verstärkt, um den vielen mails und Meinungen ein wenig entgegen zu kommen.
So sollte das dann aussehen, wenn es fertig ist:
Ein als Provisorium gedachter Übergang, da ich an der Karosserie nichts ändern wollte, solange wir keinen TÜV haben.
Aber es gibt einen Leitsatz, den wir uns immer wieder gegenseitig sagen müssen:"Wenn Du etwas anpackst, mach es richtig!"
Und so werden wir mir Unterstützung von Herbert vielleicht schon am Wochenende eine Akkuwanne aus Edelstahl in den Händen halten, die wir in den Kofferraum einsetzen können.

Um die Karosserie des New Beetle stabil zu halten, bei Fahrt, Stand und Crash, wird ein umlaufender Eisenrahmen in den Kofferraum geschweißt.
Exakt dort, wo die Wanne durch den Boden gesteckt wird.

Vorher wird alles gründlich geschliffen, grundiert und lackiert.
Karosseriekit wird die Übergänge abdichten und die Wanne wird mit mehreren dutzend Schrauben an den Stahlrahmen geschraubt.

Wenn alles klapt, dann haben wir wieder einen nutzbaren Kofferraum, Platz für das Ladegerät im Kofferraum und mehr Sicherheit, da die Batterien im Falle eines Unfalls gekapselt unter dem Auto hängen.

Montag, 28. September 2009

Besuch "aus dem Blog"

Gestern hatten wir Besuch von Jörg (dem aufmerksamen Leser sicher bekannt aus dem Blog ;-) ). Er hat sich mal unser Projekt angesehen und wir haben lange über jede Menge Umsetzungen und Ideen geschnackt.
Das war für mich sehr aufschlussreich, da ich selbst ja nicht aus der "Schrauber-Ecke" komme und mich z.B. mit Standheizungen überhaupt nicht auskenne.

Dem Rat von Jörg folgend, werde ich mich nach einer passende Standheizung umsehen, die für freie Scheiben und Wärme im Innenraum sorgen soll.
Das Jörg sich mit Rat und Tat angeboten hat ist ein beruhigendes Gefühl und erspart mir den kompletten Ausbau des Armaturenbretts und den Umbau des Wärmetauschers (der ziemlich verbaut ist).
Das heißt nun günstige Teile suchen und hoffen, dass das alles klappt und unseren Zeitplan nicht nach hinten verschiebt.

Ach ja ... und Käffchen gab es natürlich auch :)

Donnerstag, 24. September 2009

Der Teufel ist ein Eichhörnchen

Es ist schon erstaunlich, aber es gibt immer wieder Tage, an denen man nicht in die Garage gehen sollte.
Für die Verlegung der stromführenden Hauptleitungen habe ich mir Schutzschlauch besorgt, den ich über die einzelnen "Adern" ziehen möchte.
Leider hatte ich keine helfende Hand zur Seite und so wurde diese kleine Aufgabe zu einer ausgewachsenen Geduldsprobe.
Nachdem ich dann auch noch in den frisch aufgetragenen Lack zur Rostprävention gegriffen und mir beim Abrutschen den Handrücken verletzt habe, hielt ich es für angemessen Feierabend zu machen.
Morgen ist auch noch ein Tag ;-)

Montag, 21. September 2009

Fourthgen 5kOhm Potbox Potentiometer

update: verkauft
zu verkaufen:
1 x Fourthgen 5kOhm Potbox Potentiometer
Baugleich/vergleichbar mit dem Curtis PB 6 Potbox.

Der "Gashebel" für das Elektroauto.

Information vom Hersteller:Fourthgen

Zustand: neuwertig
Preis: 49,- Euro inklusive Versand



NACHTRAG:
verkauft

Sonntag, 20. September 2009

Batterien eingebaut

Nachdem der Kofferraum mit dem Batteriekasten versehen wurde, können nun die Batterien an ihren Bestimmungort. Das Einsetzen geht recht schnell, was aufhält ist das Anschrauben der Brücken.
Um einen möglichst guten Kontakt herzustellen und die Übergangswiderstände gering zu halten, habe ich jede Brücke mit Elektronik-Kontaktspray von Liqui Moly eingesprüht. Ich hoffe das es hilft :-)

Die mitgelieferten Zellenverbinder erleichtern die Arbeit ungemein. Allerdings passen sie nur für die Verbindung zweier Zellen übereinander, nicht quer.

Die fehlenden Verbindungen habe ich mit dem bereits gelieferten 50mm² und den Rohrkabelschuhen hergestellt. Im Anschluss schnell mal gemessen was die Spannung sagt: 108,9Volt - passt!

Batteriekasten hergestellt

Jetzt, wo die Akkus in der Garage stehten, kann es weitergehen.
Am Wochenende habe ich einen Batteriekasten angefertigt, damit die Akkus sicher im Auto untergebracht sind. Auch für den Fall eines Unfalls (was keiner hofft) soll alles sicher an seinem Platz bleiben.

Angefangen habe ich mit der Grundplatte, die ich in den Kofferraum einsetzen möchte.
Dabei haben wir unglaubliches Glück gehabt, denn exakt die Maße, die wir für die Platte brauchen, haben wir im Baumarkt als Reststück für 3,- Euro bekommen.
In der gleichen Stärke benötigten wir noch Holz für die Aufbauten, welches wir für weitere 4,50 in der Resteecke bekommen haben - wunderbar :-)

Eine erste Schablone habe ich aus Karton angefertigt, diese auf das Holz übertragen und mit der Stichsäge ausgesägt. Einpassen, nachbessern und schon ist der Kofferraum eine Ebene Fläche.

Jetzt zeigt sich zum ersten Mal, wie klein der Beetle-Kofferraum eigentlich ist. Da ich das Blech nicht aufschneiden möchte, um den Kasten nach unten zu verlagern, bleibt nur Platz für 33 Akkus. Die restlichen 5 müssen nach vorn in den Motorraum.

Vier Reihen sind es nun geworden 9-9-9-6 Akkus. Die Maße der Batterien habe ich auf die Bodenplatte übertragen und wieder ausgebaut. Nun geht es an den Kasten. Die Front ist beim Bremsen und einem möglichen Unfall besonders gefordert, daher habe ich hier vier Holzwinkel erstellt, die zusätzlich verleimt und verschraubt werden.

Nach und nach werden die einzelnen Wände gesägt, geleimt und verchraubt, bis der komplette Kasten fertig ist. Zusätzliche Winkel sollen die Stabilität abrunden.
Bevor ich den Kasten in den Kofferraum einbaue, werden alle Akkus einmal eingepasst, um sicher zu gehen, das nichts falsch gelaufen ist.

Für den Einbau der "Kiste" habe ich mir Unterstützung geholt. Das wäre allein nicht mehr möglich gewesen. Eingesetzt und passt wie dafür gebaut :-)
als nächstes werden die Akkus eingesetzt und angeschlossen.

Zivan NG3 Ladegerät angekommen

Im Laufe der Woche ist auch unser Ladegerät angekommen. Das Zivan NG3 wurde von der Firma Atech auf die LiFePo4 Ladekennlinie und unsere Maximalspannung von 136,8 Volt eingestellt. Im Liederumfang war nur der Anderson-Stecker (der graue in der kleinen Tüte, als Anschluss zu den Batterien.
Den CEE-Stecker habe ich nachträglich angebaut, die CEE-Steckdose wird von außen an unsere Hauswand angebaut, wo wir dann im Carport den Beetle laden werden.

Melcher K2000 DC-DC Wandler

Dank ebay haben wir einen DC-DC Konverter gefunden, der in unser Projekt passt.
Die Eingangsspannung ist mit 28 bis 140 Volt Gleichspannung angegeben, was für uns genau richtig ist. Als Ausgang stehen zweimal 12V mit bis zu 6A zur Verfügung.
Wenn das alles so funktioniert, dann haben wir neben der Bordbatterie genügend Energie für alle Verbraucher an Bord.

Geldsegen aus Österreich

Am Donnerstag gab es für uns eine freudige Überraschung. Für unser Projekt haben wir eine höhere Geldspende von Lukas aus Österreich bekommen.
Das bringt uns dem Ziel näher, dass wir im Oktober vielleicht schon zum TÜV fahren können.
Vielen Dank noch einmal hier über unseren Blog an Lukas und seine Familie.
Damit seid ihr natürlich auch eingeladen den Beetle einmal zu fahren und euch einen Kaffe und Kuchen abzuholen :-)

Mittwoch, 16. September 2009

Die Akkus in der heimischen Garage

Nun stehen sie da: 38 Stück SkyEnergy 120AHA Zellen. Auf das sie unseren roten Renner die nächsten 380.000 Kilometer mit Energie versorgen mögen.



Jeder Kiste lag ein Packzettel bei. Dort sind alle Zellen nach Seriennummer aufgelistet. Vor Abfahrt in China wurden diese geladen und gemessen.


Anhand der Seriennummer sind die Zellen eindeutig zu identifizieren.


Ohne Last hat jede Zelle 3,3Volt Spannung anliegen. Das klingt erstmal gut, denn das bedeutet weniger Balanceverluste beim laden. Wir werden sehen, wie die Akkus sich verhalten, wenn das erste Mal Strom fließt.


Als Zubehör liegen Batteriehalterungen bei, die den gesamten Block in kleinere "handlichere" Einheiten unterteilt und die spätere Fixierung im Auto erleichtern soll.


Zudem sind ausreichend Kupferbrücken im Paket enthalten, um die einzelnen Zellen in Reihe verbinden zu können.


Kosten der Batterien:
3.822,70 Euro - Batterien 38x SkyEnergy SE160AHA
 821,88 Euro - Steuern & Zoll für Akkus
 195,30 Euro - Speditionskosten & Hafengebühr
  28,03 Euro - Transport/Abholung Batterien
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4867,91 Euro Gesamtkosten

Das macht 1,07 Euro / Ah.